Archiv für Mai, 2009

Mai 28 2009

Geliebte Bundesregierung

Geliebte BundesregierungUnsere geliebte Bundesregierung imponiert mit einem funkelnagelneuem Internetauftritt. Ob das ganze jetzt für den neuen (alten) Bundespräsidenten Köhler oder für die “ich regiere die Welt Angie” arangiert wurde, ist noch nicht ganz klar.
Pünktlich zur Europawahl und den kommenden Bundestagswahlen erstrahlt die Webpräsenz in neuem Glanz.
Schlimm genug, dass es jetzt erst passiert ist, aber besser spät , als nie.

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Mai 27 2009

Piratenpartei auf dem Vormarsch

Unterstuetzer Piratenpartei Die Piraten - noch so jung, und doch bereits voller Potential. Wer sie nicht kennt, dem soll hier auf die Sprünge geholfen werden, da es endlich an der Zeit ist, die Bürgerrechte eines jeden wieder zu stärken, statt sie dauerhaft zu unterwandern.

Sie mögen sich fragen :”Wofür machen die sich stark? Sind die eventuell auch etwas für mich?”

Wenn Sie

  • sowohl online als auch offline Ihre Privatsphäre in sämtlichen Bereichen behalten wollen
  • keine Lust auf Online-Durchsuchungen ihrer Daten haben, stattdessen informelle Selbstbestimmung befürworten
  • für freien Wettbewerb und gegen Monopolbildung sind
  • keine Lust mehr haben, Studiengebühren zu zahlen, sondern für frei zugängliches Wissen und gegen Patentwahn sind
  • sich wie ein Krimineller behandelt fühlen, weil sie ein Musikstück aus dem Internet kopiert haben
  • einen transparenten Staat statt einen gläsernen Bürger haben möchten
  • mehr Basisdemokratie, Stärkung der Grundrechte und weniger Lobbyismus möchten
  • die Schnauze voll von GEZ-Gebühren haben
  • es nicht einsehen, Fingerabdrücke wie Verbrecher für ihren Pass abgeben zu müssen,

dann wissen Sie ab jetzt, dass die Piratenpartei genau Ihre Interessen vertritt.

Statt politischem Einheitsbrei der großen Koalition beschäftigt man sich in den Reihen der Piraten mit Strategien gegen den Überwachungs- und Kontrollstaat. Mit Privatsphäre statt Sicherheitsfetisch. Kurz: Eine Partei für Menschen, die weiterdenken als bis zur nächsten Talkshow!

Doch auch Piraten bekommen nichts geschenkt.
Daher:
Gehen Sie am 7. Juni zur Europawahl und geben Sie Ihre Stimme der Freiheit, denn es geht um Ihre Grundrechte.


Piratenpartei Hessen

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Mai 26 2009

Piratenpartei in das Europaparlament

Unterstuetzer Piratenpartei Laut Umfrage in Schweden hat die Piratenpartei realistische Chancen, den Schritt in das Europaparlament zu schaffen. In Schweden ist der Sprung über die 5% Hürde möglich. In Grossbritanien stehen die Piraten mit prognostizierten 8,6 % sogar noch besser da.
Warum man auch in Deutschland die Piratenpartei bei den Europawahlen beachten und wählen sollte findet man hier.

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Mai 24 2009

Ursula aus dem Überwachungstheater

Petition gegen InternetzensurSicherlich haben schon alle mitbekommen, dass unsere geliebte Familienministerin Ursula von der Leyen nun auch Weilburg Online überwacht. Als glaubwürdige Kasperle Marionette wird sie vorgeschoben um unter fadenscheinigen Vorwänden die Internetzensur durchzudrücken.

Als Mutter von 7 Kindern und amtierende Familienministerin ist es natürlich einfach unter dem Deckmantel des “Kampfes gegen Kinderpornografie” die Zensur des Internets an die grosse Masse der wahrheitsblinden Bürger zu verkaufen. Doch was steckt wirklich dahinter?
Das schon beschlossene Gesetz beinhaltet die Sperrung von Internetseiten. Diese wird durch eine “Liste”, die vom BKA erstellt wird, gesteuert. Die Liste ist geheim! D.h. NIEMAND hat Einblick welche Domains auf diese Liste kommen. Überwachung des BKA - Fehlanzeige.
Wenn eine solche Seite, die auf der Blacklist steht, aufgerufen wird, erscheint ein Stopschild, welches Ursula von der Leyen zur Zeit medienträchtig in jede Kamera und jede Fotolinse hält, die sich anbietet. Jeder, der auf dieser Stop-Seite landet, steht automatisch durch Übermittlung der Verbindungsdaten auf der Überwachungsliste des BKA.

Weiterhin macht sich jeder strafbar, der eine Seite von der “Blacklist” verlinkt. Im Bereich Kinderpornografie ist das zu vertreten, aber warum erhält niemand Einblick in diese Liste? Aus dem gleichen Grund wie es in z.B. Australien und Norwegen der Fall ist. Dort haben nämlich ca. 50 % der geflaggten Seiten absolut nichts mit Kinderpornografie zu tun. Auch regierungskritische Seiten stehen auf der Liste und somit wird gegen sämtliche Grundsätze der freien Meinungsäusserung verstossen. Abgesehen davon lässt sich diese Sperre innerhalb von Sekunden mit wenigen Mouseklicks umgehen. Auf Youtube findet man genügend Videoanleitungen, diese Sperre auszuhebeln, sprich jeder, der sich solche Inhalte anschauen will, wie pervers es auch sein mag, kann dies weiterhin tun. Das technische Mittel ist eine simple DNS Sperre die man, wie in einigen Videos erklärt, innerhalb von Sekunden umgehen kann.

Die Ct schreibt dazu:

Das ist jener Mechanismus, den der eingangs zitierte Techniker als Sperre für Fritzchen Doof bezeichnet hatte. Um sie zu umgehen, muss man nur im Browser die IP-Adresse eingeben oder im Betriebssystem einen ausländischen DNS-Server eintragen. Wie das geht, zeigt ein Video, das derzeit im Netz kursiert – es ist gerade mal 27 Sekunden lang.

Und NUR die Zielgruppe “Fritzchen Doof” wird abgehalten. Die wirklichen Pädophilen kommen weiterhin dahin, wo sie hin wollen. Stellt sich die Frage - warum werden diese Inhalte nicht einfach gelöscht? In Tests (ebenfalls im CT Bericht zu lesen) wurden zum Beispiel Provider aus den USA (Dort liegen ca. 70% der Kinderpornografie) angeschrieben, bestimmte Webseiten zu löschen. Dies geschah dann auch innerhalb von kürzester Zeit.
Also ist der wahre Grund für die Zensur an anderer Stelle zu suchen.

In Deutschland stehen die Interessensgruppen bereits in den Startlöchern. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, hakte sich sogleich bei der Ministerin ein: „Der Vorstoß der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewünschte Regulierung im Internet, dazu gehört auch der Schutz des geistigen Eigentums.“ Das ist die mühsam verklausulierte Forderung, unliebsame P2P-Linkseiten auf die Sperrliste zu hieven.

Längst wurden sogar Forderungen laut, nach denen auf die Liste auch gewaltverherrlichende Inhalte und Glücksspielangebote gehören. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch radikale politische Aussagen ausgeblendet werden sollen. Dann fehlt nur noch ein Gesetz, das jedes Umgehen der technischen Sperre unter Strafe stellt, und die Machthabenden hätten ein perfektes Zensurwerkzeug.

Wenn schon Organisationen wie Mogis (MissbrauchsOpfer gegen InternetSperre) mobil machen, dann sollte man sich wirklich Gedanken machen, worauf es das neue Gesetz wirklich absieht. Wenn man nun noch den Aspekt zugrunde legt, dass Frau von der Leyen sowieso schon im Beschuss steht, weil von Werbefirmen untergebrachte “journalistische” Beiträge für Millionen von Steuergeldern auch noch illegal sind, sollte man sich fragen, ob man wirklich dafür ist, die Zensur zu unterstützen.

Auch ist es nicht das erste mal, dass unsere liebe achso nette Ministerin schon 2007 Steuergelder auf illegale Weise verbrannt hat.Unter ihrer Führung als Familienministerin wurde in Deutschland zum 1. Januar 2007 das Elterngeld eingeführt und das Erziehungsgeld abgeschafft. Kritisiert wurde, dass im redaktionellen Bereich veröffentlichte Medienberichte über das Elterngeld nicht von Journalisten, sondern von der Werbefirma Schlenker Public Relations stammten, die dafür aus Steuergeldern bezahlt wurde.

Da fragt man sich, warum noch niemand Frau von der Leyen vor den Kadi gezogen hat. Oder darf man im Politzirkus tun und lassen was man möchte und steht unter besonderem Schutz was Gesetzesverstösse betrifft? Auch Busenfreundin Ulla Schmidt mischt in der illegalen Propagandaschüssel kraftig mit.

Dass Ursula von der Leyen mit ihrem Uschi-Filter zwar Kinderpornos filtern will, nicht jedoch nach deutschem Recht illegale Glückspielseiten, an denen das von ihrem Bruder Hans-Holger Albrecht geleitete Unternehmen Modern Times Group beteiligt ist, brachte Ursula von der Leyen den Vorwurf ein, mit ihrem Ministeramt für die Geschäfte ihrer Familie zu sorgen.

Aha - daher weht der Wind - also wird jetzt auch schon zwischen illegal und illegal unterschieden, wenn es um eigene Interessen geht.

Die Piratenpartei Niedersachsen weist darauf hin, dass das Bundeskriminalamt durch das geplante Kinderpornographie-BekämpfungsGesetz zur Zensurbehörde wird. Weiterhin besteht der Verdacht, dass in Zukunft die Gründe für Sperrungen ausgeweitet werden.
[Das Gesetz von CDU und SPD zeigt eindeutig tyrannische Züge eines Unrechtsstaates, da den Betreibern von gesperrten Seiten durch Nichtinformation die Möglichkeit zum zeitnahen Widerspruch genommen wird. Das ist Zensur, die laut Grundgesetz verboten ist. Dr. Dieter Porth.]

Aus diesen Gründen ist es wichtig, das Gesetz zu kippen, bevor es rechtskräftig greift. Mittlerweile haben über 93.000 Bundesbürger diese Petition gezeichnet. Vielleicht sollte auch jeder der Zeichner 1 Euro spenden um dem verlogenen Pack und ihrer illegalen Steuerverschwendung eine Flotte Anwälte auf den Hals zu hetzen.


INTERNET ZENSUR STOPPEN - PETITION ZEICHNEN - HIER LANG

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Mai 23 2009

Kids College eingestampft

Sorry KidsKeine Angst! Bevor es jetzt Fragen, Proteste und Kritik hagelt: Nicht das Projekt Kids College wurde eingestampft, sondern jegliche Unterstützung von weilburg-online.de, die das Kinder- Uni-Projekt betrifft.

Von Beginn der Webpräsenzumstellung an hat Weilburg Online das tolle Projekt unterstützt und promotet.

Wieso, werden sich nun sicher einige fragen, wird die Unterstützung nun eingestellt? Es handelt sich doch um ein förderungswürdiges Projekt für die Kinder, für unser aller gemeinsamer Zukunft.
Das ist richtig. Der Sinn und Zweck dieses Projektes steht natürlich ausser Frage.

Es müsste viel mehr Organisationen und Projekte solcher Art geben.

Nun zu dem Warum!

Wir werden es tunlichst vermeiden Einzelheiten oder Namen zu nennen. Es handelt sich um eine rein persönliche Entscheidung der Redaktionsleitung.

Wir besitzen soviel moralischen Anstand, uns weder vor einen “politischen Karren” spannen zu lassen, noch der political correctnes zu entsagen. Besonders Personen, die Behauptungen aufstellen ohne die geringste Ahnung zu haben von und besonders über wen sie reden, sollten sich hierüber Gedanken machen. Würden manche Amtsträger, Volksgewählte und Selbsternannte hier und da mal an dem Seil in die gleiche Richtung ziehen, dann würde das am Ende sogar Effektivität zur Folge haben.

Nicht auszudenken was passieren würde
, wenn so manches Projekt, egal aus welchem Lager es kommt, von allen, statt pauschal aus rein oppositionellen oder egopolitischen Gründen blockiert zu werden, neutral und besonders LOYAL unterstützt werden würde, solange es der Allgemeinheit dienlich ist. Da würde am Ende ein positives Ergebnis herausspringen. Kaum zu glauben wie einfach es manchmal wäre.

Aber nein - da wird ein soziales Projekt fadenscheinig in den Vordergrund gerückt um hinter den Kulissen politisches Machtgebalze zu vollziehen. Wirklich schade, dass vielversprechende Projektideen und lernwillige Kinder für die eigenen politischen Machtgehabe und Profilneurosen missbraucht werden.

Unser journalistischer Ehrenkodex verpflichtet uns dazu, uns von allem zu distanzieren, was die Wirklichkeit verwischt oder in einem anderen Licht erscheinen läßt. Was soviel heissen soll wie: Bleibe moralisch immer auf dem Weg, den du mit deinem Gewissen vereinbaren kannst. Aber vielleicht gehört das einfach zum politischen Tagesgeschäft.

Genau dieses Thema passt wunderbar in unseren Umschwung. Mit dem Minijubiläum 1 Jahr Weilburg Online werden auch einige Veränderungen bezüglich des Inhalts von Weilburg Online vollzogen.

Soll heissen: back to the roots! Zurück zum Sinn und Zweck der Medien. Auch wenn einige der Meinung sind, die Medien würden die Politik und die Unterstützung derselbigen benötigen - Hallo ! - einmal “Wachwerden” für Neue Medien Noobs in der Doppelpackung, bitte. Nur weil zum Beispiel Weilburg Online nicht auf gedrucktem Papier erhältlich ist, sollten sich die selbsternannten Marketingspezialisten , die das Web 0,5 noch nicht verstanden haben, nicht auf dünnes Eis begeben und im Web 2.0 mitmischen wollen. Ihr habt noch garnicht verstanden was hier passiert ist. Es gibt tatsächlich Leser, die es interessiert, was online geschrieben steht, und bevor ihr es verstanden habt ist der Zug schon weg. Zieht euch warm an - lokal - regional - global !

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