Jun 23 2009

“Killerspiele Spieler” jetzt seid ihr dran

Killerspiele Spieler haben ein Problem

Aufgepasst da draussen. Aufgepasst ihr bösen, bösen “Killerspiele Spieler” aka Amokläufer! Jetzt gehts auch euch an den Kragen. Kaum hat Zensursula ihr Pseudo Kinderpornogesetz durchgepaukt, da werden schon die nächsten laut.

Jetzt ist das Stöhnen gross. Die SPD jammert und will ihr Abstimmungsergebnis revidieren. Jetzt bekommt man wohl kalte Füsse und trotzdem kommen immer weitere Vorschläge uns das Netz weiter durchzufiltern und zu überwachen. Prima Herr Schäuble - äh sorry Herr Strobl - es war ja nicht der Schwiegerpapa, sondern das Schwiegersöhnchen aus der STASI 2.0 Familie, welches sich hier schon geradewegs Verfassungsbrecherich aus dem Fenster lehnt. Bürgernah wie sich die Politiker immer geben, wird bei Abgeordnetenwatch noch nicht einmal auf die Flut an Fragen der Bürger geantwortet. So ist das mit der Demokratie - gewählt ist gewählt - und dann wird gemacht, was gefällt.

So ist zum Beispiel zu lesen:

Sehr geehrter Herr Strobl,

in Ihrer Antwort zur Nachfrage von Herrn Gysin zum Thema Killerspiele haben Sie unter anderem folgendes geschrieben:

“In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornographischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.”

Dem entnehme ich, dass Sie sich eine Ausweitung der angedachten Internetsperren auf Inhalte abseits von Kinderponographie vorstellen können. Welche weiteren Inhalte kämen aus Ihrer Sicht neben den bereits angesprochenen “Killerspielen” für Sperrmaßnahmen in Frage ?

Mit freundlichen Grüßen,
XXXXXXXX

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Beim Kölner Stadtanzeiger äusserte sich Strobl wie folgt.

CDU-Generalsekretär Thomas Strobl will über die Sperrung kinderpornografischer Seiten im Internet hinausgehen und hat auch die Sperrung von Killerspielen ins Gespräch gebracht. “Wir prüfen das ernsthaft”, sagte er dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Freitag-Ausgabe). “Wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung über. Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein.”

Quelle : Strobl / presseportal
Würde man mal die zumeist traditionell verankerten und konservativ basierten Schützenvereine ins Visier nehmen. Da wird die Jugend nämlich mit Erfolg an ECHTEN Waffen trainiert. Aber da möchte ich den Aufschrei hören. Gerade aus der schwarzen Ecke. Aber wenn man den “virtuellen Waffenbesitz” sperren und zensieren will, dann sollte das für die Realität erst recht gelten.
Aber es geht hier nur um populistische Wahlkampfthemen, die auch noch bei der breiten GeBILDeten Masse ankommen.
Bild (c) Bender

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Ein Kommentar to ““Killerspiele Spieler” jetzt seid ihr dran”

  1. [...] schwimmt?! Weil ich mein Recht nutzen möchte, mich frei zu informieren?! Weil ich sogenannte “Killerspiele” spiele bin ich noch lange kein potentieller Amokläufer, der überwacht werden muss! Ja klar - so [...]

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