Archiv für Juni, 2010

Jun 24 2010

SM Redakteure = Internetausdrucker?

Wikipedia gehacktSchiedsrichterseite bei Wikipedia gehackt!

So lautet die Überschrift  eines Artikels aus der letzten Ausgabe des Sonntag Morgenmagazin. Zumal der Artikel mit keinem Quellverweis versehen war, muß man davon ausgehen, dass der Bericht aus eigener Feder eines “SM Journalisten” stammt.

Die Tatsache, dass es sich nicht um einen ungeprüften Inhalt einer Pressemeldung oder einer DPA Meldung handelt, läßt darauf schließen, dass es sich hier um einen “Internetausdrucker” handeln muß, der oder die diesen Artikel verfasst hat.

Wenn man sich die Politik anschaut, befindet man sich damit ja in bester Gesellschaft. Jedoch hätte man von einem Redakteur oder Journalisten wirklich mehr Sachverstand erwarten können.

Liebes Redaktionsteam vom SM:

Bei Wikipedia kann jeder, der in der Lage ist eine Tastatur zu bedienen, die Wikiartikel editieren. Man benötigt weder einen Account, noch eine Emailadresse oder gar eine Legitimierung um bei Wikipedia zu schreiben oder etwas zu verändern. (Falls sie nicht genau wissen was Wikipedia überhaupt ist, empfehle ich nochmal folgenden Artikel)

D.h. hier wurde nichts gehackt, denn das ist überhaupt nicht nötig. Wikipedia reguliert sich durch die Masse an “Wikipedianern” von selbst. Aus diesem Grunde wurde der Artikel auch umgehend wieder korrigiert.

Vielleicht sollte man sich vorher ein wenig mit der Materie befassen über die man schreibt.
Fraglich ist auch, woher die Information stammt. Der Wikipedia Artikel des betroffenen Schiedsrichters Koman Coulibaly wurde nämlich am 19. Juni um 13.44 Uhr editiert. 1 Stunde später wurde diese Änderung wieder rückgängig gemacht. Um 15.20 Uhr wurde der Artikel noch einmal geändert, jedoch durch einen Wikipedianer in der gleichen Minute wieder in den Ursprungszustand zurück versetzt. Das würde bedeuten der SM Redakteur hat am Samstag Mittag am Rechner gesessen und hat permanent den Wikiartikel des Herrn Coulibaly beobachtet. Das kann man nun glauben oder es auch sein lassen. Selbst wenn es so gewesen wäre, hätte der oder die betreffende Verfasser/in des SM Artikels merken müssen, dass dort jeder Hansel ohne technisches “Hacker-Know How” Veränderungen vornehmen kann.

Beim Brettspiel Mühle wäre das nun eine klassische “Zwickel-Situation”, auch Zwickmühle genannt. Entweder hat der Artikelschreiberling keine Ahnung von dem was er da schreibt, oder es irgendwo ungeprüft abgepinselt und “zufällig” die Quellangabe vergessen. Beides nicht sehr rühmlich. Vielleicht sollte es auch nur ein reisserischer Lückenfüller werden - aber dann wäre der Redakteur oder die Redakteurin bei der Bildzeitung besser aufgehoben.

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Jun 11 2010

FIFA World Cup 2010 - er hat begonnen

WM Gezwitscher aus WeilburgDie Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika ist in vollem Gange. Die Eröffnungsfeier ist vorbei und der Ball läuft wieder rund.

Gerade standen sich die Gastgeber Südafrika und die Mexikaner gegenüber, um das Eröffnungsspiel zu bestreiten. Die Underdogs aus Südafrika haben sich tapfer geschlagen und, mit einem permantem Vuvuzela Getöse im Rücken, den Mexikanern ein 1:1 abgerungen. Kurz vor Schluss war sogar noch ein Führungstor für Südafrika drinne. Alles in allem ein gerechtes Unentschieden.

Die gesamte WM 2010 wird am Festplatz an der Hainallee live übertragen. Der Weilburger Fussballverein 1919 e.V. und das Team der PM Lounge in Weilburg richten das Fanfest und die Public Viewing Veranstaltungen aus.

Wünschen wir allen Beteiligten eine gute WM und für die Outdoorveranstaltungen gutes Wetter.

Weilburg Online hat einen speziellen WM2010 Twitter Feed eingerichtet. So ist man immer am Puls der Zeit - oder in diesem Fall am Puls der WM2010.
Spielplan und Stenogramm der WM 2010 gibts hier.

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Jun 07 2010

Schweinegrippe Panik wurde von der Pharmaindustrie finanziert?

SchweinegrippeWissenschaftliche Autoren der WHO standen auf den Gehaltslisten von GlaxoSmithKline (GSK) und Roche. Beide Hersteller profitierten mit Relenza und Tamiflu von der Pandemiepanik.

Wer hätte es gedacht?!

“Unglaublicherweise” fanden britische Journalisten Beweise dafür, dass WHO Mitarbeiter, welche die Empfehlungen für das Verhalten bei einer Schweinegrippe Pandemie verfassten, auf der Gehaltsliste der bekannten Pharmariesen standen, die ZUFÄLLIGERWEISE den Impfstoff herstellen, so die Welt in einem Artikel am Freitag.

Sowas aber auch. Anständige Journalisten hätten die Zusammenhänge der Pandemiepläne, der WHO und der Pharmaindustrie aber schon vor der deutschen Steuerverschleuderung von einer Milliarde Euro für sinnlose Bevorratung von Tamiflu und sonstigen Impfstoffen herausfinden können.

Mindestens drei der beteiligten Wissenschaftler standen gleichzeitig auf der Gehaltsliste GlaxoSmithKline (GSK) und Roche. Beide Hersteller profitierten mit Relenza und Tamiflu maßgeblich von der Angst vor der Schweinegrippe.

Die Richtlinien wurden bereits 2004 herausgegeben. Wenn man sich zurück erinnert war es damals die Vogelgrippe, die unser ganzes Land im Ernstfall dahin raffen sollte. Auch dort wurde seitens der Pharmaindustrie und der “seriösen” Presse der Panikzug aufs Gleis gestellt. Jedoch hat dieser Zug sein Ziel nie erreicht. Es starben wohl zu wenig Menschen und die Tatsache, dass unsere alljährliche Wintergrippe gefährlicher war und man in verschiedenen Ländern diese “todbringenden H1N1 - H1N5 Viren” einfach nur mit Paracetamol behandelt hat, war dem Geschäft mit wesentlich teureren Impfstoffen nicht zuträglich.

Aber der mediale Druck auf die Politik, die zwangsläufig durch solche Panikmachen ausgelöst wird, hat mal wieder funktioniert. Die Verstrickung von Politik und Wirtschaft tut den Rest und alle sind glücklich. Zumindest da oben, denn die Milliarde wird sicherlich nicht von den Politikern getragen.

Fast genau auf den Tag vor einem Jahr hat Weilburg Online bereits auf die mediale Panikmache mit der Schweinegrippe hingewiesen. 2 Monate später erschien dieser Artikel von William Engdahl. Auch hier sind die “Neuigkeiten” schon 2009 bekannt gewesen. Vielleicht sollten die Herren und Damen von der Qualitätspresse, die sich auch noch Journalisten schimpfen, hier und dort auch einmal recherchieren, bevor sie bequemerweise wieder einfach vorgelegte Pressemeldungen in ihre Blätter kopieren.

Bildquelle: pixelio.de/Gert Altmann

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Jun 03 2010

Kreis Limburg Weilburg wäre nur das Bohrloch.

oelteppich-weilburgWenn man die Bilder der Ölkatastrophe in den “haushaltsüblichen” Medien verfolgt, dann erhält man ständig das Bild im Golf von Mexico. Dort ist ja auch das schlimme Unglück, weit von uns entfernt. Auf der Karte von ifitwasmyhome.com kann man seinen Ort eintragen und sich den Ölteppich in seiner unmittelbaren Umgebung anschauen.
Das verschafft einen besseren Überblick über die unfassbare Grösse des verseuchten Gebietes.

Wenn man den Ursprung des Unglücks, das offene Bohrloch, über Weilburg legen würde, dann sieht man, wie weit sich dieser Ölteppich zieht.

Erschreckend ist auch die Tatsache, in welcher Geschwindigkeit sich dieser Ölteppich ausbreitet. Wenn man alleine den Unterschied der letzten 24 Stunden betrachtet, dann kann einem Angst und Bange werden. Wenn man den Bohrpunkt über Berlin legt, so wie es in dem Artikel von Spreeblick (danke für den Bericht) vollzogen wurde und jetzt uptodate auf der Seite von ifitwasmyhome.com wiederholt, dann erkennt man eindeutig, wie schnell der Teppich wandert und grösser wird.


Auf unsere Gefilde umgelegt wäre der gesamte Kreis Limburg - Weilburg demenstprechend nur der direkte Umkreis des Bohrlochs und der Ölteppich zieht sich im Osten bis Eisenach, nördlich bis hinter Paderborn, im Westen bis Brüssel und südlich bis Kaiserslautern. Wenn man nun noch in Betracht zieht, dass täglich mehrere Millionen Liter hinzukommen, dann gute Nacht Ökosystem.  Aber zum Glück halten wir alle an unserer Energiepolitik fest. Allen voran unsere wirtschaftlich gesteuerten Politmarionetten.

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