Jun 07 2010
Schweinegrippe Panik wurde von der Pharmaindustrie finanziert?
Wissenschaftliche Autoren der WHO standen auf den Gehaltslisten von GlaxoSmithKline (GSK) und Roche. Beide Hersteller profitierten mit Relenza und Tamiflu von der Pandemiepanik.
Wer hätte es gedacht?!
“Unglaublicherweise” fanden britische Journalisten Beweise dafür, dass WHO Mitarbeiter, welche die Empfehlungen für das Verhalten bei einer Schweinegrippe Pandemie verfassten, auf der Gehaltsliste der bekannten Pharmariesen standen, die ZUFÄLLIGERWEISE den Impfstoff herstellen, so die Welt in einem Artikel am Freitag.
Sowas aber auch. Anständige Journalisten hätten die Zusammenhänge der Pandemiepläne, der WHO und der Pharmaindustrie aber schon vor der deutschen Steuerverschleuderung von einer Milliarde Euro für sinnlose Bevorratung von Tamiflu und sonstigen Impfstoffen herausfinden können.
Mindestens drei der beteiligten Wissenschaftler standen gleichzeitig auf der Gehaltsliste GlaxoSmithKline (GSK) und Roche. Beide Hersteller profitierten mit Relenza und Tamiflu maßgeblich von der Angst vor der Schweinegrippe.
Die Richtlinien wurden bereits 2004 herausgegeben. Wenn man sich zurück erinnert war es damals die Vogelgrippe, die unser ganzes Land im Ernstfall dahin raffen sollte. Auch dort wurde seitens der Pharmaindustrie und der “seriösen” Presse der Panikzug aufs Gleis gestellt. Jedoch hat dieser Zug sein Ziel nie erreicht. Es starben wohl zu wenig Menschen und die Tatsache, dass unsere alljährliche Wintergrippe gefährlicher war und man in verschiedenen Ländern diese “todbringenden H1N1 - H1N5 Viren” einfach nur mit Paracetamol behandelt hat, war dem Geschäft mit wesentlich teureren Impfstoffen nicht zuträglich.
Aber der mediale Druck auf die Politik, die zwangsläufig durch solche Panikmachen ausgelöst wird, hat mal wieder funktioniert. Die Verstrickung von Politik und Wirtschaft tut den Rest und alle sind glücklich. Zumindest da oben, denn die Milliarde wird sicherlich nicht von den Politikern getragen.
Fast genau auf den Tag vor einem Jahr hat Weilburg Online bereits auf die mediale Panikmache mit der Schweinegrippe hingewiesen. 2 Monate später erschien dieser Artikel von William Engdahl. Auch hier sind die “Neuigkeiten” schon 2009 bekannt gewesen. Vielleicht sollten die Herren und Damen von der Qualitätspresse, die sich auch noch Journalisten schimpfen, hier und dort auch einmal recherchieren, bevor sie bequemerweise wieder einfach vorgelegte Pressemeldungen in ihre Blätter kopieren.
Bildquelle: pixelio.de/Gert Altmann
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