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Die launische Diva

Du bist so viel mehr

Eintracht Frankfurt - Du bist soviel mehr

Mit einem blauen Auge die Chance gewahrt

Die Saison 2018/2019 ist gelaufen. So spannend war es in der Bundesliga schon lange nicht mehr. Nicht nur für die Hessenadler, aber für die ganz besonders. Der „Endspielgegner“ der SGE waren die „geliebten Lederhosen“ aus dem Süden der Republik in der Allianz Arena.

Die Hoffnung war bis zum Ende da, aber nach den letzten Spielen hat man gesehen:

Die Diva ist fertig. Ausgelaugt. Platt. Wie eine Flasche leer!

Die Frankfurter hätten den Bayern mit einem Sieg in München noch die Meisterschaft verhunzen können und von Platz 4 mit direktem Einzug in die Champions-League bis zum goldenen Ananas Platz 8 war alles möglich.

Man hat den lange gehaltenen 4. Platz auch nicht im letzten Spiel der Saison verspielt, sondern schon ein paar Wochen vorher. Gegen Augsburg, die Hertha oder zuletzt gegen die Mainzer hätte ein einziger Punkt genügt. Selbst die Tordifferenz hat man verballert und mit einer 1:6 Klatsche gegen Leverkusen und dem abschliessenden 1:5 in München gleich mal 9 Pluspunkte in 2 Spielen vergeigt.

ABER – zum Glück haben die Mainzer am letzten Spieltag einen 0:2 Rückstand gegen die TSG Hoffenheim in ein 4:2 drehen können. Das war letztendlich die nötige Schützenhilfe, die knapp zum Platz 7 zum Saisonbschluss gereicht hat. So what!?

Zumindest hat die Eintracht die Chance gewahrt über die EL-Qualifikation im nächsten Jahr wieder durch Europa zu reisen; mitsamt dem 12. Mann im Anhang. Die absurde Tatsache nun ausgerechnet Mainz, dem FCB und dem Sprudelclub aus Leipzig für den Abschlusstag dankbar zu sein, ändert ja nichts an den Fakten.

Bundesliga Abschluss Tabelle 2018 - 2019

Der „glückliche Umstand“, dass der FC Bayern und RB Leipzig im DFB Pokal Finale stehen und beide schon das Ticket für den höheren Wettbewerb der Champions-League fest in der Tasche haben, beschert der Eintracht nun diese Möglichkeit mit dem siebten Tabellenplatz über die Qualifikationsrunde wieder in die Europa-League einzuziehen.

Letztes Jahr hatten die Hessenadler einen ähnlichen Einbruch am Saisonende und konnten sich dann aber über den kaum für möglich gehaltenen Pokalgewinn gegen die übermächtigen Bayern dennoch auch mit dem Platz 8 für den internationalen Wettbewerb qualifizieren.

Unter dem Strich war die Ligasaison der SGE nach dem holpigen Start mit zerpflückter Mannschaft und neuem Trainer nicht nur besser, wie man erwarten konnte, wenn man halbwegs realistisch war und nicht nur rein durch die Fanbrille geschaut hat, sondern überragend.

In der Rückrunde brach die Eintracht einen um den anderen Rekord, ob vereinsintern oder international. In der Bundesliga blieben die Hessenadler bis zum Spiel gegen die Augsburger in der Rückrunde unbesiegt und kletterte in der Liga Platz um Platz nach oben.

Die Winterzugänge Rode und Hinteregger schlugen ein, wie eine Bombe und waren ein elementarer Baustein zum Erfolg. Adi Hütter baute mit der Büffelherde eine offensive Formation, die unbesiegbar schien und alles niedergewalzt hat.

Man legte eine EL Gruppenrunde mit sechs Siegen hin und bis auf ein einziges Spiel im Viertelfinale in Portugal blieb die Eintracht bis in das Halbfinale gegen den FC Chelsea auch in der Euopa-League der regulären Spielzeit ungeschlagen. Selbst die 4:2 Niederlage auswärts wurde gegen den FC Porto mit einem 2:0 vor heimischen Publikum ausgeglichen.

Erst im Rückspiel in London verpasste man dann unglücklich den Finaleinzug im Elfmeter Duell.

In der Liga steht man mit 4 Punkten, 12 Toren und einem Platz besser da, wie am Ende der letzten Saison. Erwarten durfte man das als SGE Fan jedoch nicht.

Natürlich tut es weh, aber Danke für alles, SGE!

Besonders aus der Ecke der „Neufans“ hört man viel enttäuschtes Geblubber, man habe mit den letzten 5 Spielen alles verkackt und versagt. Aber Fakt ist auch: KEINE Mannschaft der Welt kann mit diesen Mitteln eine Saison komplett fehlerlos und dominant überstehen.

JEDES Team hat seine stärkeren und auch schwächeren Phasen über eine Saison hinweg. Besonders wenn man in einem weiteren Wettbewerb steckt. Natürlich tut es weh, wenn diese Phase zum Ende hin kommt und man von schon erreichten Plätzen wieder abrutscht und seine Träume wie Seifenblasen zerplatzen sieht. Fragt mal den Gelb-Schwarzen Anhang aus Dortmund.

Läuft es anders herum, dann wird die Mannschaft von allen Seiten gefeiert, was man für einen grandiosen Schlusslauf hatte und am Ende sogar noch einen internationalen Platz erreicht hat.

In der nächsten Saison wird es wieder einige Abgänge geben und das Spiel beginnt von vorne. Die Büffelherde wir so nicht mehr beisammen bleiben. Luka wird zu den Königlichen wechseln, Seppl Rode hat mehr wie alles gegeben und nach seiner Knorpelverletzung im Halbfinale gegen Chelsea wird er langfristig ausfallen. Da steht noch alles in den Sternen, ob er nun trotz dieser Verletzung für mittelfristige Pläne an den Main geholt wird oder erst einmal wieder zu seinem offiziellen Arbeitgeber, dem BVB geht. Auf diesem Wege, egal wie es läuft: „Gute Besserung, Seppl!“

Die Personalien Hinteregger und Trapp stehen auch offen. Um N’Dicka und Rebic ranken sich Wechselgerüchte und wie immer, weiß erst einmal niemand so genau, was in den Transferfenstern so passieren wird.

Fest steht aber, dass sich die Eintracht unter Bobic und dem gesamten Team in den letzten beiden Jahren sehr positiv entwickelt hat und in dieser, bzw. der kommenden Saison Transfergelder in nie dagewesenem Ausmaße in die Frankfurter Kassen sprudeln werden.

Wird alleine das Geld für den Jovic-Deal wieder so clever eingesetzt, wie in den letzten Transferperioden, dann kann da schon was passieren.

Wir werden sehen.

Azzis mit Herz – „Du bist so viel mehr“



Der Song von „Azzis mit Herz“ kann es treffender nicht ausdrücken.

Eintracht Frankfurt – „Du bist so viel mehr“

Leider kann man sich das offizielle Video zum Song nur auf Youtube anschauen, weil man es nicht einbetten kann, aber das Vid von Burnart Productions ist einen Blick wert.

Suchtprävention durch Theater

Theather RequiSiT am Weilburger Philippinum

Bild: Gymnasium Philipinum Weilburg

Unterhaltsame Improvisation und Kommunikation

Am 30. April und 2. Mai 2019 war zum wiederholten Male die Theatergruppe des Vereins „Suchhilfe im Taunus“ RequiSiT zu Gast. Die Darsteller, die in der Aula des GPW ein unterhaltsames Improvisationsstück präsentierten, sind alle ehemalige Drogenabhängige. Besucher der Vorstellung waren die Jahrgangsstufen 9, die nach der Aufführung die Chance hatte, mit den Darstellern ins Gespräch zu kommen und vorbereitete Fragen zu stellen.

Laut Christof Trümner, dem verantwortliche Lehrer für Sucht- und Drogenprävention am Gymnasium Philippinum, ist das eigentliche „Herzstück“ der Veranstaltung das anschließende Gespräch in der Klasse mit ein oder zwei Darstellern der Theatergruppe. Weiter hieß es, die Gelegenheit des Austausches wurde von den Jugendlichen intensiv genutzt.

Die Gesprächsrunde war schockierend, interessant und informativ

Schüler nach der Veranstaltung


Auch die Lehrkräfte hatten nach dem Theaterstück Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und Gespräch. Hier stand Diplom- und Theaterpädagogin Nora Staeger, die Leiterin des Projektes „Theater RequiSiT“ aus Hattersheim, Rede und Antwort.

Das Improvisationstheater tritt unter anderem an verschiedenen Schulen auf und bietet es auch für andere interessierte Schulen an. Das Theater RequiSiT ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe, gemäß § 75 KJHG i.v.m. § 10 Hessisches Kinder- und Jugendhilfegesetzbuches. 

Info/Bildquelle: Gymnasium Philippinum
Foto: Oben rechts – Christof Trümner – Mitte – Projektleiterin RequiSiT, Nora Staeger

#WeilburgMoments (14)

Fels in der Lahnschleife

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