Apr
11
2010
Am heutigen Sonntag lädt der „Tiergarten Weilburg“ Kinder und Familien zur nächsten Fütterungstour ein.
Diese Führung lässt einen die Tierwelt aus nächster Nähe erleben.
Treffpunkt für dieses schöne Erlebnis ist am Sonntag, 11. April um 14 Uhr am Haupteingang des Weilburger Tiergartens.
Eine Vorstellung des Wildparks “Tiergarten Weilburg” finden sie hier.
Apr
01
2010
Es wird Frühling!
Und nicht nur wir Menschen erwachen wieder zum Leben, auch in der Tierwelt reibt sich alles den Schlaf aus den Augen. Zu dieser Zeit lohnt sich ein Besuch im Weilburger Tiergarten ganz besonders - sind doch erst vor wenigen Wochen die Frischlinge zur Welt gekommen. Wer die geführte Wanderung in der vergangenen Woche verpasst hat, hat im April gleich dreimal die Gelegenheit, andere Ressorts des Tiergartens zu erkunden.
Für Groß und Klein findet am 03.04.2010 um 10 Uhr die Veranstaltung “Wir bauen ein Osternest” statt. Weg vom grünen Plastikgras aus den gekauften Nestern des Supermarktes - stattdessen mehr Hinwendung zur Natur. Hand aufs Herz - wann haben Sie zuletzt etwas aus Naturmaterialien gebaut? Außer der Osteraktion soll es an diesem Tag auch um das Thema “Spurenerkennung Hase/Kaninchen” gehen.
Des Weiteren findet im April die stets beliebte Fütterungstour statt - am 11.04.2010 um 14:00 Uhr.
Am Ende des Monats (28.04.2010; 18:00 Uhr) heißt es: “Wer schleicht da durchs Gebüsch?”. Angeboten wird eine kurzweilige Wanderung zu den Luchsen.
Luchse sind in unseren Augen meist scheue Einzelgänger, die nur in der Wildnis zu Hause sind nur noch in kleiner Zahl hier leben. Dabei besuchen Luchse sehr regelmässig ihre Reviergrenzen, um sich über ihre Nachbarn zu informieren, leben auch oft in wildarmem Wald (dort lohnt es sich, unvorsichtigen Beutetieren nachzupirschen!) und sind nur deshalb kaum zu sehen, weil sie einen anderen Tagesrhythmus als wir Menschen haben (sie sind dämmerungs- und nachtaktiv).
Nutzen Sie den kommenden Frühling (der Kälte zum Trotz) und wagen Sie mal wieder einen Schritt weg vom Fernseher.
Bildquelle: naturfotografen-forum.de /Ingrid_Lamour
Aug
25
2009
Auf der Kangal Projekt Seite von unserer Mitautorin Christiane KANGAL WORLD findet derzeit die Wahl zum Kangal des Jahres 2009 statt. Die inzwischen selbst von Tiermedizinern anerkannte Seite über den Anatolischen Hirtenhund Kangal ist mittlerweile zu DER Anlaufstelle in Bezug auf Ernährung, Erziehung, Rassemerkmale oder Ursprung des Herdenschutzhundes geworden.
Gesammelt, recherchiert, geordnet, sortiert und aufgearbeitet findet man von A wie Anatolischer Hirtenhund bis Z wie Zuchtrichtlinien alles worüber man Bescheid wissen sollte, wenn man damit liebäugelt sich einen solchen eigenwilligen Riesen in sein “Rudel” zu holen.
Bei der Wahl zum Kangal des Jahres kann jeder Kangal teilnehmen, der (bzw sein Halter/in) ein paar Bilder und einen Text einsendet. Der abgebildete Kangal ist übrigens Max und einer der Teilnehmer. Max lebt in Bursa/ Türkei. Also es sind bei Teilnahme auch keine Ländergrenzen gesetzt. Vielleicht hat ja jemand in Weilburg oder Umgebung einen solchen Hirtenhund und möchte Weilburg würdig bei der Wahl vertreten.
Bildquelle: http://kangalworld.blogspot.com
Apr
09
2009
Der FSV Oberlahn e.V. 1885 startete diese Woche das Grossprojekt “Bachforelle”.
In dem Großversuch wurden zwischen Leun und Runkel 100.000 Bachforellen an 5 schnellfliessenden Stellen in der Lahn eingesetzt.
Laut dem Gewässerwart und Vorstandsmitglied des FSV Winfried Klein soll in den nächsten 2-3 Jahren beobachtet werden, ob die Bachforelle, die übrigens 2005 Fisch des Jahres war, in den Lahnbereichen anwächst und verbleibt.
Auf dem Bild zu sehen Walter Härtl, Vorstandsmitglied des FSV Oberlahn, Mitglied Hr. Renner und Vorstandsmitglied und Gewässerwart Winfried Klein beim Einsetzen der Fische an der Schleuse am Schiffstunnel in Weilburg.

Die Forellen kommen aus dem Siegerland von Fischzüchter Dietmar Firzlaff aus Siegen. Hier mit Winfried Klein beim Einsetzen in Weilburg am Schiffstunnel an der Schleuse.
Die Bachforellen-Zöglinge wurden in…..
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Apr
09
2009
Die Bachforelle wurde nicht umsonst 2005 zum Fisch des Jahres gewählt. Sie gehört mit zu den bekanntesten, heimischen Fischarten und bevorzugt meist klare, kalte und sauerstoffreiche Fließgewässer (teilweise auch Seen bis zu einer Seehöhe von 1500m und wenn ein Zufluss mit Laichmöglichkeit gegeben ist). Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über ganz Mitteleuropa, Spanien bis nach Skandinavien.
Grundsätzlich lieben Bachforellen Verstecke und tiefe Stellen im Wasser und sind sehr empfindlich gegen Verschmutzungen. Daher finden sie sich auch sehr selten in größeren Seen und Flüssen ein.
Zur Laichzeit sind sie in kleinen Nebenbächen und schnell durchströmten Flachwasserbereichen zu finden. Zu ihrer Nahrung gehören vorzugsweise Krebse, Würmer, Insekten und selten auch kleinere Fische. Im Durchschnitt beträgt die Größe einer Bachforelle 30 - 60 cm, bei einem Gewicht von ca. 0,5 - 2 kg. Doch bei entsprechend guter Nahrungsaufnahme kann ein Exemplar schonmal eine Größe von bis zu einem Meter und ein Gewicht von über 9 kg erreichen. Erstaunlich ist außerdem die
perfekte Tarnung: Sie kann wie ein Chamäleon ihre Farbe und Zeichnung dem Untergrund anpassen, was sie für natürliche Feinde schwer auffindbar macht.
Trotz allem gehört sie zu den bedrohten Tierarten, da ihr Lebensraum durch die Verbauung der Flüsse und zu viele Barrieren (Wehre, Staustufen etc.) extrem eingeschränkt wird. Hinzu kommen die zunehmende Gewässerverschmutzung und der saure Regen, die viele Gegenden für die Bachforelle unbewohnbar machen. Dass sie trotzdem immer noch in vielen Gegenden verbreitet ist, ist nur den Besatzungmaßnahmen der Angler und Fischereiverbände zu verdanken, wie zum Beispiel der Grossversuch des FSV Oberlahn, bei dem 100.000 Bachforellenzöglinge (2 cm) in der Lahn zwischen Leun und Runkel eingesetzt wurden.
Fotograf:
Wolfgang Hauer
Infoquelle:
Verband Deutscher Sportfischer e.V.
V.i.S.d.P.
Wolfgang Düver