Jun 30 2011
Was ist los in diesem Land?
Diese Frage kann man eigentlich so im Raum stehen lassen. Was ist los in diesem Land?
Die Bandbreite bringt es auf den Punkt.
Jun 30 2011
Diese Frage kann man eigentlich so im Raum stehen lassen. Was ist los in diesem Land?
Die Bandbreite bringt es auf den Punkt.
Okt 01 2010
Sie ist bekannt als die “schönste Sache der Welt“.
Jeder will sie, jeder stellt sie sich auf andere Art und Weise vor, und doch wirkt sie auf uns alle gleich – natürlich die Liebe!
Der letzte Satz ist leider nur halb richtig. So schön die Liebe auch sein kann, so zerschmetternd kann sie sein, wenn sie fehlt oder nicht erwidert wird. Dies kann auf Menschen ganz unterschiedliche und fatale Auswirkungen haben. Abschottung von der Außenwelt, Ertränken des Schmerzes in Alkohol, der Sturz in die Arbeit oder Depression und Suizidgedanken sind mögliche Reaktionen und vermeintliche Bewältigungsmechanismen gegen Liebeskummer. Jährlich lassen hunderte von Menschen ihr Leben, weil sie auf ihrer Suche nach der Liebe nicht erfolgreich waren. Wie könnte man Menschen helfen, die vor Kummer ertrinken? Wie soll man sich selbst helfen, wenn man nicht mehr weiter weiß?
Kurzum: Was tun gegen Liebeskummer?
Das Angebot von “Hilfe bei Liebeskummer” will helfen, diese Fragen zu beantworten und bietet auf seiner Plattform zahlreiche hilfreiche Tips und Vorschläge für die Praxis, gegen Liebeskummer anzukommen. Auf www.hilfe-bei-liebeskummer.de erfahren Sie nicht nur, ob die oben genannten Methoden richtig und langfristig effizient sind, sondern auch, welche Alternativen Sie haben.
Nicht immer ist es in einer emotional aufgeladenen Situation möglich, selbst die Initivative zu ergreifen und nach Lösungen zu suchen. Es fehlt einfach der bewährte „Tritt in den Allerwertesten“, sich selbst um effiziente Bewältigung des Problemes zu kümmern. „Hilfe bei Liebeskummer“ setzt genau hier an und bietet schnelle, kompakte und leicht verständliche Informationen und Strategien gegen Liebeskummer. Lediglich lesen muss man es selbst!
Fazit: Ein wertvoller kleiner Helfer in scheinbar aussichtslosen Situationen!
Bildquelle: Igelballprinzessin/ pixelio.de
Sep 18 2010
“Infokrieger” ist ein Song des Thrust-Rappers Kilez More aus Wien. Ein junger, intelligenter Musiker, der sich bei der Thematik seiner Texte leider immer noch in der “Weltverschwörer Kiste” wieder findet. Je stärker jedoch die weltweite “Thrust-Bewegung” und die WAC Gruppierungen werden, um so eher erreichen auch solche Stücke die große Masse. Internet sei dank.
Erwähnenswert ist in diesem Zuge auch der Song “TV - Totale Verblödung“. Man möchte den Menschen am liebsten laut zurufen dem Song folge zu leisten und das Fernsehgerät aus dem Fenster zu schmeissen. Ein klein wenig Hoffnung keimt jedoch auf, wenn man sieht, dass doch noch nicht alle der neuen Generation dem Medienverblödungswahn verfallen sind. Mehr Information gibt es bei www.kilezmore.com oder auf der Myspaceseite von Kilez More.
Jul 09 2010

1. Halbfinale Niederlande gegen Uruguay. Eine interessante Begegnung. Zumal in dieser Spielpartie der nächste Gegner der Deutschen ausgespielt wurde. Egal wie - ob Deutschland gegen Spanien gewonnen hätte oder nicht. Im ersten Halbfinale wurde definitv der Gegner für das letzte deutsche WM Spiel ausgespielt. Ob Finalgegner oder der Gegner für das Spiel um den dritten Platz.
Die Holländer hatten bis zu diesem Spiel einen sehenswerten Fussball gespielt. Also auch vom Unterhaltungswert kein schlechtes Omen. Und spannend ist ein WM Halbfinale immer, denn es MUSS einen Gewinner geben. Also kein Spiel, welches in einem Unendschieden enden könnte. Und wenn es 120 Minuten lang bei 0:0 bleibt, dann gibt es wenigstens einen Shoot Out in Form von Elfmeterschiessen. Also für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt - zumindest am Schluß und dann wird man für alles entlohnt. Schliesslich ging es hier nicht um die Kongolesische Regionalmeisterschaft im Kokosnussweitwurf, sondern um den Einzug in das Finale der Fussball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.
Aber in Weilburg interessiert das kein Schwein.
Zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Nicht beim Public Viewing. Das Foto wurde am 6. Juli 2010 um 20.22 Uhr geschossen, also 8 Minuten vor dem Anpfiff der Halbfinal Begegnung Niederlande : Uruguay. Lediglich die übertragenen Spiele der DFB Elf waren überfüllt. Aber da schien man mit der Bewirtung überfordert.
Klar - Fahnen schwenken und sinnlos mit Plastiktröten anderer Leute Nerven strapazieren, um dann am Ende im Kollektiv stundelang hupend und krakelend die Limburger und Frankfurter Strasse hoch und runter zu fahren - das ist eine tolle Sache. Aber an dem reinen Sportereignis Fussball Weltmeisterschaft 2010 scheint keiner wirkliches Interesse zu haben.
Oder scheut man die Öffentlichkeit? Vielleicht traut man Weilburg aber in Sachen Veranstaltungen nichts zu. Zumindest nicht in diesem Bereich.
Woran es jetzt lag, dass bei einer abentlichen Veranstaltung zur Primetime von diesem Format nur 5 Leute den Weg an die Hainkaserne gefunden haben, müssen sich die Veranstalter und Sponsoren fragen. Mal sehen, ob am Samstagabend nochmal was los ist. Ist ja nochmal “Schland” Beteiligung. Oder ist der 3. Platz, um den es am 10. Juli um 20.30 Uhr geht, zu schlecht?
Vielleicht findet sich ja sogar der eine oder andere zum Finalspiel am Sonntag beim Public Viewing in Weilburg ein. Wer weiß? Bei der Begegnung zwischen Spanien und den Niederlande ist zwar keine deutsche Beteiligung mehr gegeben, aber zumindest stehen da noch ein paar Bayern auf dem Platz. Ist doch auch was. Schliesslich sind wir doch sowieso immer irgendetwas.
Wir sind das Volk, Wir sind Deutschland, Wir sind Papst, Wir sind Griechenlandretter, Wir sind Südafrika!
Also warum sollten wir nicht zur Abwechslung ein klitzekleines, nur ganz kleinwenig - Holland sein?
Die drei holländischen Wohnmobilreisenden an der Hainkaserne werden es Ihnen danken
Mai 13 2010
“Verträge sind dazu da, um gebrochen zu werden!” sagte einst Adolf Hitler, und nicht anders verhielten sich die EU Finanzkommandierenden am Wochenende in Brüssel und Frankfurt. Sagen doch die bestehenden Verträge aus, dass es bei finanziellen Problemen in einem Staat der EU keine Finanztransfers geben darf. Und wen interessieren eigentlich die vertraglich festgehaltene Stabilitätskriterien, die aktuell gerade mal 2 aller Euro-Länder einhalten?
All das aus den Augen verloren, wurde trotzdem die virtuelle Gelddruckmaschine angefeuert. Mit einem 750-Milliarden „Rettungsschutzschirm“ sichern die EU-Länder und der IWF die schwachen Südeuropäischen Staaten gegen den Staatsbankrott ab. (Deswegen sollte man sich da auf Weilburger Ebene nicht soviel Gedanken machen - solche Verhaltensweisen werden doch im grossen Stil vorgelebt - aber das nur btw.)
Wunderbar, meine Damen und Herren. Wissen Sie eigentlich was da passiert?
Nachdem sich die Amerikaner, die Briten und die Japaner Geld aus dem Nichts geschaffen haben, um Staatsdefizite auszugleichen, die nicht auszugleichen sind, generiert die EU gerade ihre bürokratischen Institutionen, um jetzt auch beim “fröhlichen Gelddrucken” mit zu machen. Zum erstenmal in der Geschichte der EZB wurden bereits plazierte Staatsanleihen am Sekundärmarkt aufgekauft. Jeder ist doch bei jedem verschuldet - scheinbar hat es nur noch keiner gemerkt. Jetzt hat sich auch die EZB endgültig vom Ziel der Geldwertstabilität verabschiedet.
Aber Griechenland ist ja auch erst der Anfang.
Italien, Irland stehen ganz vorne in der Pleitegeierliste - Portugal und Spanien wurden von Ratingagenturen bereits abgestuft und weitere Staaten werden folgen. Diesem Strudel kann sich keiner über kurz oder lang entziehen. Neue Panikreaktionen an den Börsen werden die Folge sein.
Aber warum sollten wir solche Milliardenbeträge (22,4 die sicher sowieso noch aufgestockt werden müssen) in Bildung und soziale Gerechtigkeit stecken, wenn man sich als verkapter Retter der EU brüstet und in Wirklichkeit hier nur wieder ein Steuergeschenk an die Herren Banker auf Rücken des kleinen Steuerzahlers macht.
“Wieso?”, fragen Sie sich? Wenn man weiß, dass die Hauptgläubiger der Griechen “solvente und vertrauenswürdige” deutsche Landesbanken und Institutionen wie die Hypo Real Estate sind, dann wird einem vielleicht einiges klarer.
Aber ein “Griechenland Rettungspaket” hört sich ja auch besser an, wie ein erneutes Bankengeschenk auf Steuerkosten. Wenn man sich jedoch die Fakten des Bloombergartikels vom 7. Mai anschaut, wird einem sicher deutlich, dass hier nur ein weiterer Bankencrash verschleiert und verschoben wurde.
Und das Bundesverfassungsgericht, auf dass man zumindest in letzter Zeit immer nochmal hoffen konnte, macht bei dem Spielchen mit. Der Eilantrag für einen Stopp der Griechenland-Hilfe der 5 Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling, Karl Albrecht Schachtschneider und Joachim Starbatty wurde vom Bundesverfassungsgericht am 8.Mai abgelehnt.
Zitat welt-online:
„Das Bundesverfassungsgericht hat keine hinreichenden Anhaltspunkte, die zu der Annahme zwingen, dass die währungs- und finanzpolitische Einschätzung der Bundesregierung fehlerhaft ist“, heißt es in der Entscheidung. Sollte jetzt eine Einstweilige Anordnung ergehen, die Übernahme der Gewährleistung des Bundes für die Notkredite von bis zu 22,4 Milliarden Euro sich später aber als verfassungsrechtlich zulässig erweisen, „drohen der Allgemeinheit schwere Nachteile“.
Nun ja - da traut man dem wirtschaftsgesteuerten Schmierentheater da oben aber einiges zu.
Fazit des ganzen Fiaskos:
Es bleibt dabei im Bankgeschäft - Gewinne bleiben privat, die Verluste kauft der Staat.
Und damit jeder von Ihnen mit. Herzlichen Glückwunsch!