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Reismilch Rezept – Vegane Alternative mit Datteln

Reismilch selbst machen

Als Altenative zur Kuhmilch gibt es eine Menge an pflanzlichen Variationen, die man sogar zum Teil selbst schnell herstellen kann. Neben Mandelmilch  oder Sojamilch ist die Reismilch diejenige, die man einfach und auch günstig selbst machen kann.

So stellst du deine eigene Reismilch her

Im Video werden folgende Zutaten verwendet:

200 Gramm GEKOCHTEN Reis
1 Liter Wasser
4 Datteln
(Vanilleschote KANN -MUSS aber nicht)

Worauf achten bei gekaufter Reismilch?

Bei verschiedenen Anbietern, ob Online oder in Läden bekommt man verschiedene Sorten Reismilch. Hier sollte man besonders darauf achten, dass kein Zucker oder andere Geschmacksstoffe hinzugefügt sind.

Auch der Preis im Vergleich zur Kuhmilch liegt wesentlich höher. Die selbst hergestellte Reismilch liegt jedoch pro Liter inklusive aller Zutaten weit darunter. Bei Utopia hat man sich auch zur Nachhaltigkeit Gedanken gemacht.

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Vor- & Nachteile sowie Eigenschaften der Reismilch

Reismilch ist wesentlich Protein ärmer, wie Kuhmilch aber auch fettarm und enthält keine gesättigten Fettsäuren. Unter den Pflanzenmilchsorten gehört die Reismilch zu den bekömmlichsten. Auch bei Magenproblemen wie Gastritis oder Sodbrennen kann die Reismilch getrunken werden. Sie wirkt Cholesterin senkend und besitzt einen sehr hohen Anteil an Vitamin D.

Geeignet auch bei Laktoseintoleranz, Milchallergie oder anderen Unverträglichkeiten. Für Vegetariere/Veganer ein gesunder, kostengünstiger Ersatz, wenn man die Reismilch selbst herstellt.

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Onlinebewertungen – Kann man ihnen noch trauen?

Was sind Testberichte und Rezensionen wert?

Dieser Frage sind wir näher auf den Grund gegangen. Exemplarisch mehr oder weniger zufällig sind wir über einen Testbericht von einem Braun Rasierer gestolpert und haben folgenden Hinweis entdeckt:

Testbericht Braunrasierer - Hinweis

Erklärung zum Testbericht des Rasierers

Was ist wirklich objektiv?

Dieser Hinweis als Schlußanmerkung unter dem Artikel ist mit Sicherheit dem Streit geschuldet, den ein angepieselter Webseiten Betreiber einer Testberichtseite anfang des Jahres vom Zaun gebrochen hatte.

Im Grunde ging es in Kurzfassung darum, dass es viele Webseiten gibt, die „Testberichte“ veröffentlichen, die betreffenden Produkte jedoch gar nicht selbst getestet haben.

Hintergrund war hier lediglich der, dass sich einige clevere Nischenseitenbetreiber in der Googlesuche VOR den Klagenden/Abmahnenden geschoben hatten und dieser logischerweise mit jedem verlorenen Platz bei Google Besucherschwund, sprich finanzielle Einbußen hat.

Statt sich zu fragen, was er falsch gemacht hat und wieso nun andere VOR ihm in der Googlesuche erscheinen, wird erst mal eine Schlammschlacht gestartet und Anwälte und Gerichte in Bewegung gesetzt.

Witzpointe an der ganzen Sache – der Kläger selbst nutzt genau diese Wortlaute auf seiner Seite bei Produkten, die ebenso nur aus vorhandenen Infos zusammen geschrieben waren/immer noch sind.

Zurück zum aktuellen Beispiel. Grundsätzlich kann man der gelb eingerahmten Ausführung nur zustimmend beipflichten. Eine gut recherchierte Zusammenfassung aus einer möglichst grossen Informationsmenge ist definitiv die „realere“ Bewertung, wie jeder Livetest.

Natürlich wird bei den grossen Testern, wie z.B. Stiftung Warentest auf Herz und Nieren geprüft. Aber wer garantiert mir, dass nicht vielleicht genau DIESES getestete Produkte ein sogenanntes „Montagsgerät“ war und die dann festgestellten Mängel nur an diesem einen Gerät/Produkt von 1000 aufgetreten sind?

Umgekehrt kann es ebenso passieren, dass etwas sehr gut bewertet wird, aber nur das 50:50 Glück geholfen hat, weil „NUR“ jedes zweite gelieferte Produkt diverse Mängel aufweist.

Was ist jetzt wirklich „OBJEKTIV“?

Gekaufte Rezensionen

Bei der genaueren Durchsicht des betreffenden Elektrorasieres haben wir uns auch die Vielzahl der Amazonbewertungen (aktuell 376) angesehen. Liest man dann Folgendes wird man bei einer solchen Bewertung erst einmal stutzig.

Aazon Bewertungen Braun Rasierer

Werden hier Bewertungen eingekauft?

Wie kommen solche geballten positiven Bewertungen innerhalb kürzester Zeit zustande von NICHT verifizierten Käufen?

Diese Frage sollte man sich stellen dürfen und auch stellen.

Googelt man nach dem Produktname in Verbindung mit „Test“ oder „Testbericht“, dann bekommt man tausende Ergebnisse. Aber eins fällt auf.

Immer wieder fällt der Name: trnd.com

Was ist das und was tun die dort? Es handelt sich hierbei um eine Schnittstelle zwischen Produktherstellern und Influencern, die kostenlos Produkte zur Verfügung gestellt bekommen, um diese dann ausführlich zu testen und online zu bewerten. Via Blog, Youtube oder wo auch immer im Internet.

Bei der Recherche auf der Plattform sind wir dann auch auf diese Aktion hier gestoßen, die sich zeitlich mit dem erhöhten positiven Bewertungsaufkommen deckt. Es wurden innerhalb einer Woche 600 Bewerber ausgewählt, die kostenlos den betreffenden Rasierer unter gewissen Bedingungen ausgiebig zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Der Clou – am Ende der Testphase wurden 150 der 600 auswählten Tester ausgelost, die den immerhin 459 Euro (UVP) teuren Rasierer behalten durften. Dieses „Aktionsfeature“ wurde auch nicht erst nach der Testphase als Überraschung gestartet, sondern wurde bereits VOR der Testaktion publiziert.

Beschreibung zur Verlosung der Rasierer

Wer will da nicht Gewinner sein?

Die Teilnahmebedingungen wurden wie folgt ausgeschrieben:

Testaktion Teilnahmebedingungen von Braun

Teilnahmebedingungen Braun Rasierer Test

Jetzt könnte man ja ganz unvoreingenommen mal eine kleine Wette starten, was denn so bei der Umfrage abgefragt wurde und nach welchen Kriterien die 600 Tester ausgewählt wurden.

Vielleicht so etwas wie:
„Haben Sie Social Media Accounts und wenn ja, welche?“
„Sind Sie Amazonkunde und haben Sie dort bereits Produkte bewertet?“
„Welchen Rasierer nutzen Sie derzeit?“

Wie im richtigen Leben – wenn es spannend wird – kommt Werbung



Weiter im Fließtext. Bilde ich nun die passende Schnittmenge und rüste willige Amazonbewerter, Youtuber oder Blogger mit aktuell alten, schrottigen Rasierer-Modellen mit futsch neuen Nass-Trocken-Rasierern der neuesten Generation aus, dann kann ich mir ohne ein Marketing-Genie zu sein schon im voraus ausrechnen, wie das Feedback der „neutralen“ Testpersonen sein wird.

Stelle ich jetzt noch 150 Geräte gratis als Testgeschenk zur Verfügung, dann sind mir 150 positive Bewertungen im Netz sicher. Offiziell sind diese Bewertungen natürlich nicht gekauft, aber über die Neutralität sollte man sich schon Gedanken machen. Wer benotet ein geschenktes 450 Euro Produkt negativ, wenn er immer wieder an solchen Aktionen teilnehmen will?

Aber wir wären ja nicht die „Investigativ-Kings“, wenn wir nicht einfach mal bei dem einen oder anderen Tester nachfragen 😉

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