Archiv für das 'Mitmachweb 2.3' Thema

Jun 25 2011

Gründungsversammlung der Weilburger Tafel

Weilburger Tafel e.V. ist nun nach eineinhalb Jahren Vorlaufphase und unendlichen Sitzungen gegründet.

Weilburger Tafel e.V Gründungsversammlung

Weilburger Tafel e.V Gründungsversammlung - (c) Weilburger Nachrichten

Zu diesem Projekt kann man Weilburg wirklich nur beglückwünschen. Seit dem 21.06.2011 gibt es die Weilburger Tafel e.V. um sozial schwächere Menschen in Weilburg zu unterstützen. Nicht nur mit Lebensmitteln, sondern auch mit dem Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe, sowie einem Beratungsnetzwerk soll geholfen werden. Die Gründungsveranstaltung fand im Saal der Freien Evangelischen Kirche statt. Fast 60 Personen füllten den Saal, jedoch ohne Beteiligung von Vertretern der CDU, der FDP und der katholischen Kirche. Bei Letzteren scheiterte der Besuch laut Dekan Ulrich Reichard wohl aus  “konfessionellen Gründen”. Wenn man so etwas hört dann kann sich einem schon der Magen drehen. Vielleicht sollten sich “Ratzeanhänger” und “Kollegen aus dem schwarz-gelben Lager” mal Gedanken darüber machen, wofür und weshalb sie gewählt wurden. Um dem Bürger dienlich zu sein und nicht um Gewinner im Politik- oder Religionsmonopoly zu werden. Schliesslich geht es hier um sozial schwächer gestellte Mitbürger in der Stadt und Religionsgemeinde Weilburg und daran sollten wohl alle Interesse zeigen.

Genau daran scheitert unsere Zukunft im ganzen Land.
Anstatt zusammen an einem Strang zu ziehen, werden hier schon rein aus Prinzip die Ideen der Anderen blockiert.

Aber spätestens zur nächsten Wahl lassen sich die hohen Herren sicher auch mal blicken. Zum Fotoshooting für die Wahlkampfveranstaltungen und den “pressewirksamen Termin” sind dann alle wieder da. Weitere Bilder zur Gründungsveranstaltung der Weilburger Tafel e.V. und Informationen, wer in welches Amt gewählt wurde, findet man bei den Weilburger Nachrichten von wo wir auch das Bild “entführt” haben.

Es  wurden gewählt: Leonard Wieczoreck -  Brigitte Gruber -  Ernst Pöhm -  Margritta Beithan - Susanne Artner-Stehr -  Karl Harms -  Elvira Jastrow - Hermann Kunz - Wolfgang Günther - Ulrich Reichard und Wolfgang Winter.

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Apr 01 2011

Eine eigene Homepage muß nicht teuer sein

Eine eigene Homepage oder Webseite gehört mittlerweile zur Standartausstattung eines jeden Gewerbetreibenden.
Sollte sie zumindest. Aber auch sonst hat heute jeder die Möglichkeit eine Internetseite schnell und einfach zu erstellen. Egal ob es sich um das eigene persönliche Profil handelt, die Hobbyseite oder eine der zahlreichen Vereins- oder Clubseiten. Die Dynamik des Internets scheint so langsam aber sicher auch bei der breiten Masse angekommen zu sein und jedem steht es frei sich daran zu beteiligen.

Es gibt im Netz die verschiedensten Anbieter für Freeblogs oder auch Plattformen, die einem kostenlos einen sogenannten “Homepagebaukasten” offerieren. Oftmals sind diese Baukästen aber entweder in ihren Möglichkeiten stark eingegrenzt oder die Menueführung ist für Neulinge im Bereich Homepageerstellung zu kompliziert. Positiv aufgefallen ist webvisitenkarte.net. Dort bekommt man kostenlosen Webspace (100MB) und einen einfach bedienbaren Homepageeditor, der es jedem erlaubt mit geringem Zeitaufwand und ohne Programmierkenntnisse eine Internetseite zu erstellen. Eine Domain bekommt man ebenfalls kostenlos dazu. Es handelt sich zwar hierbei um keine Topleveldomain (.de .net .info usw), aber immerhin. Für eine private Seite ist das vollkommen in Ordnung, wenn man wirklich auf absolutem Lowbudget eine Webseite ins Netz bringen möchte.

Wir haben einfach mal eine Testseite erstellt, um den “Baukasten für die eigene Webseite” zu checken.
Die Menueführung ist einfach gehalten und innovativ. Fast alles erklärt sich von selbst und in wenigen Minuten ist eine Homepage erstellt. Wenn man seine Adressdaten eingegeben hat, dann wird automatisch das Impressum, das Kontaktformular und eine Anfahrtsbeschreibung mit integrierter Googlemap erstellt. Neue Seiten zu erstellen ist ein Kinderspiel und können frei im Seitenmenü untergebracht werden. Per Mouseklick lassen sich Bildergalerien anlegen, Videos einbinden oder ein Blog anfügen.

webvisitenkarte.net bietet auch Pakete mit mehr Webspace, einer eigenen Topleveldomain und mehreren nützlichen Features an. Für 4,99 Euro im Monat ist die Seite dann auch werbefrei. Die Googlewerbung in der kostenfreien Version ist zwar dezent eingebaut, aber für einen Businessauftritt dann doch eher etwas unpassend. Hier sollte einem der werbefreie Auftritt den knappen Fünfer im Monat schon wert sein. Hier gehts zu den Hostingangeboten von webvisitenkarte.net.
Es gibt zwar günstigere Angebote für solche Webhostingangebote mit diesen Leistungen, aber dort bekommt man in der Regel sehr komplizierte Homepagebaukästen oder ist in seiner Gestaltungsmöglichkeit extrem eigeschränkt. Falls man eine solche Möglichkeit überhaupt bekommt.

Die erstellte Testseite von Gerd Gartenschere haben wir  in weniger als 30 Minuten erstellt. Die Url, die kostenlos im Freepaket enthalten ist, lautet http://gartenschere.wv.to
Wer möchte, kann sich dort ja mal ein Bild machen, wie eine solche Seite dann aussieht. Eine große Auswahl an Templatevorschlägen und Grafiken, sowie die Möglichkeit der Text- und Farbgestaltung lassen schon einigen an Platz zur kreativen Entfaltung.

Wer sich eine kostenlose Homepage erstellen möchte, der sollte bei webvisitenkarte.net mal vorbei schauen.

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Feb 28 2011

Elternforum: Treffpunkt für Familien und Eltern 2.0

Familie und ElternGerade Eltern kennen es:

Allzu häufig ist man derart ins Familienleben eingespannt, dass es schwer fällt, ein paar freie Stunden zu finden um beispielsweise einem Hobby nachzugehen oder bei Problemen Rat von anderen Eltern einzuholen. Eine sinnvolle Möglichkeit, sich ohne großen Aufwand auszutauschen, in schwierigen Situationen Hilfe und Rat zu erhalten und neue Kontakte zu anderen Eltern zu schließen, ist ein Familienforum. Es ist kostenlos, unkompliziert und man kann es nutzen, wann und wie lange es in den Terminplan passt.

Große Familienforen gibt es nicht sehr viele im deutschsprachigen World Wide Web. Eines der Familen- und Elternforen ist familienmafia.de. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein gewöhnliches Familienforum, das den Austausch von Eltern untereinander fördert und ermöglicht, sondern bietet nebenbei noch weitere Extras, von denen jeder Nutzer profitieren kann.

So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, eigene Fotoalben und Galerien anzulegen oder sich seine Zeit in der Spielhalle mit süchtig-machenden Minigames zu vertreiben. Für diverse Aktivitäten innerhalb des Forum können Nutzer außerdem Punkte sammeln, die sich sogar gegen Amazon-Gutscheine eintauschen lassen.

Die Themen im Forum sind vielschichtig und breit gefächert. Der Schwerpunkt in einem Elternforum liegt naturgemäß im familiären Bereich, wobei von der Planung und dem Kinderwunsch über Schwangerschaft und Ernährung bis hin zu rechtlichen Themen im Zusammenhang mit Scheidung und Unterhalt alles abgedeckt wird. Hausfrauen finden zudem eigene Foren zum Thema Kinderrezepte, Kochen und Backen.

Das Angebot wird abgerundet durch Lese-, Bastel- und Tierecken sowie einen Marktplatz für private Gesuche und Angebote. Hier fühlen sich Eltern rundum wohl!

Bildquelle: Rolf Handke / pixelio.de

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Aug 28 2010

Geocaching - Schnitzeljagd 2.0

GeocachingUm Geocacher zu werden braucht man nicht viel – Spaß am Draußensein, an der Suche und an der Knobelei sowie eventuell ein geeigentes GPS-Gerät. Obwohl sich rund ums Geocachen mittlerweile auf der ganzen Welt eine gigantische Community entwickelt hat, ist der Begriff vielen noch nicht einmal bekannt.

Am besten beschreiben lässt es sich als eine Art moderner Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Es funktioniert nach einem ganz simplen Prinzip: Jemand versteckt eine kleine (manchmal auf größere) Dose mit einigen netten Kleinigkeiten und einem Notizbüchlein als Logbuch. Die Koordinaten des Verstecks werden anschliessend auf speziellen Internetplattformen veröffentlicht, mithilfe derer andere Geocacher die „Schätze“ aufspüren können, eine Kleinigkeit aus der Dose austauschen und sich ins Logbuch eintragen.

Dabei gibt es zahlreiche verschiedene Cache-Arten. Einfache Caches, die von jedem leicht zu finden sind, Caches, die nur mit bestimmten Equipment aufzuspüren sind (z.B. Taucherausrüstung) oder Rätselcaches, die Knobelei und Recherche erfordern.

Es würde hier den Rahmen sprengen zu versuchen, alle wichtigen Infos

rund ums Geocaching hier zu besprechen. Als Tip für angehende (oder aktive) Geocacher seit deshalb an dieser Stelle www.cachingwelt.de empfohlen. Hier findet man sowohl Einführungen ins Thema als auch sämtliche wichtige Informationen und Tipps für die passende Ausrüstung.

Daneben werden Geocaching-Datenbanken im Internet vorgestellt, die verschiedenen „Cache-Typen“ besprochen sowie erklärt, was es mit dem sogenannten „Loggen“ auf sich hat.

Für’s Geocaching empfiehlt sich außerdem der Kauf eines Geocaching-Gerätes. Auch hier wird man auf der Seite von Cachingwelt bedient – man findet nicht nur Vorstellungen einiger GPS Geocaching Modelle und anderer Utensilien, sondern auch Tipps zur richtigen Bekleidung, passende Literatur sowie Innovationen aus dem GPS-Software-Bereich.

Fazit: Hier finden nicht nur aktive Geocacher virtuelle und literarische Schätze zu ihrem Lieblingshobby, sondern auch Neulinge werden behutsam an das Thema herangeführt und können quasi gleich loslegen!

Bildquelle: justcoffeeart.com

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Aug 05 2010

R.I.P. Loveparade

Love goes onNachdem nun ein klein wenig Zeit vergangen ist und die sensationslüsternen Bilder vom Unglück der Loveparade 2010 in Duisburg die Schlagzeilen etwas verlassen haben, ist es Zeit für einen Rückblick. Bewusst haben wir darauf verzichtet, während und nach des Unglücks, auf den Medienhype aufzuspringen. Natürlich haben auch wir das Ganze mitverfolgt, ja mitverfolgen müssen. Gezwungen wurde man förmlich dazu. Egal ob durch Radio, TV, Zeitungen, Magazine und nicht zuletzt das Netz. Binnen Minuten wurde man mit neuen Schlagzeilen, Todesfallmeldungen und dramatischen Bildern versorgt. Ob man wollte oder nicht. Lediglich im Bett, mit dem Kissen über dem Kopf, hätte man dem multimedialen Spektakel entgehen können. Ja - multimediales Spektakel - so muß man es leider nennen.

Direkt danach ging die Treibjagd auf den Schuldigen los.
Wer ist verantwortlich für die Tragödie? Der Veranstalter Rainer Schaller, der sich nur noch per Anwalt äussert und nun ein, von einem Priester zensiertes Kondulenzforum moderieren lässt, dort wo einst die prachtvolle Seite der Loveparade zu sehen war.

Oder doch der OB Adolf Sauerland?
Der schiebt jedoch jegliche Schuld von sich mit Äusserungen wie, Zitat: “Ich habe nichts unterschrieben”

Das mag man ihm sogar noch abnehmen, dass er es nicht persönlich unterschrieben hat, was auch immer er damit gemeint hat nicht unterschrieben gewollt zu haben.

Aber Hand aufs Herz, Herr Sauerland. Wollen sie allen Menschen, die von dem voraussehbarem Unglück direkt und indirekt betroffen sind, noch Hohn hinterher spotten und sie für blöd verkaufen? Es will einem doch keiner erzählen, dass das Megaevent Loveparade 2010 in Duisburg, bei dem 3 mal so viele Menschen erwartet wurden, wie Duisburg Einwohner hat, die untergeordneten Behörden so mir nichts, dir nichts diese kleine Feierlichkeit am OB Sauerland vorbei, heimlich absegneten. Das dieses ganze Gezerre um den Posten des Bürgermeister nur statt findet, weil der Herr erst ab Oktober Pensionsanspruch hat, merken die wenigsten. Oder würden sie einen Platz einfach räumen, den es nur noch 3 Monate zu verteidigen gilt, wenn eine fette Pension lockt? Sicherlich nicht. Aber dass Herr Sauerland nichts von den Warnungen der Polizei, den Rettungseinheiten und der Feuerwehr nichts gewußt haben will, ist doch dann schon sehr unglaubwürdig. Großherzig bietet der OB an, sich abwählen zu lassen.

Hui - Respekt - mit dem Wissen, dass die CDU Freunde und die Grünen Deckung geben und und einer Abwahl widersprechen, läßt es sich gut brüllen. Sorry Herr Sauerland, dass man es so derbe ausdrücken muß, aber ein Mann mit Eiern in der Hose hätte Verantwortung übernommen, wäre zurückgetreten und hätte DANN für eine rücksichtslose Aufklärung gesorgt.

Oder war es am Schluß doch eine Strafe Gottes? So posaunt es zumindest Eva Herman durch die Gegend. Solch ein Unsinn läßt einen nur noch mit dem Kopf schütteln. So sehr wir die grundlegende Arbeit des Kopp Verlag schätzen - aber das Zeitstadium der “bad news are good news” sollten für den Verlag vorbei sein und man sollte sich überlegen, ob solche Herman’chen Kapriolen dem Kopp Verlag eher dienlich sind oder doch die ohnehin schon weitläufige Meinung der “Weltverschwörungstheorien des Kopp Verlag” forcieren.

Umso erfreulicher ist es, wenn man im Netz dann auf Projekte, wie www.lovegoeson.net stösst. Der gebürtige Duisburger sowie Gründer und CEO der Plattform starvolution.net, Robert Janke, hat kurzerhand das Projekt lovegoeson.net ins Leben gerufen. Hier kann man sein Beileid mitteilen in Form eines kleinen Bildchen, welches auf eine Art virtuelle Pinwand geladen wird. Es ist eine Spendenmöglichkeit eingerichtet, deren Erlös direkt und unbürokratisch an Verbände und Hilfstellen geleitet wird, die direkt in das Duisburger Unglück involviert waren oder es immer noch in Form von Nachbetreuung sind. So schreibt R. Janke z.B.

Ich vermisste Angebote für eine schnelle, direkte Hilfe für die Opfer, damit meine ich nicht nur die Toten, deren Angehörigen und die Verletzten, sondern auch all diejenigen, die mittel- und umittelbar betroffen waren. Seien es die Besucher, von denen viele erst später realisierten was passiert war, bzw. die Besucher die sich im Kern der Katastrophe befanden und um ihr Leben fürchten mussten, oder denen die tatkräftig bemüht waren in dieser, teilweisen surrealen, Situation ihr Bestes zu geben um noch schlimmeres zu verhindern.
Dabei wäre es in meinen Augen auch die Pflicht der Medien gewesen hier etwas zu initiieren, anstatt im Rahmen der Einschaltquoten mit immer mehr, zum Teil schockierenden, Bildern das Sommerloch zu füllen.

So sehen wir das auch und den Satz:

Ich liebe Musik, wobei es mir nicht auf ein bestimmtes Genre ankommt, sondern vielmehr wie Musik unterschiedlichste Kulturen miteinander verbindet und somit zu einer gemeinsamen Sprache wird.

können wir so nur unterschreiben - aus diesem Grunde unterstützen wir die Aktion. Auch du kannst dich hier eintragen und wenn du möchtest auch direkt an die Hilfs-Organisationen spenden.

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