Löhnberg wählt

Dirk SondermannMorgen wird in Löhnberg das neue „Gemeindeoberhaupt“ gewählt. Aus diesem Anlass stellen wir heute den Bewerber um den Bürgermeisterposten Herrn Dirk Sondermann und sein Programm vor.

Nachfolgend möchte ich Ihnen mein Programm und damit die Ziele für die kommende Wahlperiode und darüber hinaus vorstellen. Einige werden ohne großen Aufwand kurzfristig umzusetzen sein, andere benötigen Zeit und ausreichende finanzielle Mittel.

Das von der Gemeindevertretung beschlossene Projekt Mehrgenerationenhaus sowie die Ortskernsanierung und die damit zusammenhängende autarke Energieversorgung Löhnbergs sollen konsequent und zügig vorangetrieben und umgesetzt werden.

Die Schulden des kommunalen Haushaltes müssen schrittweise zurückgefahren werden, d.h. vorhandene Einsparmöglichkeiten konsequent zu nutzen, bestehende Einnahmequellen optimal ausschöpfen, neue Einnahmequellen erschließen. Wesentlich ist für mich der nachvollziehbare Umgang mit Geld, d.h. vor neuen Investitionsvorhaben sind dauerhafte Unterhaltungskosten zu ermitteln. Einnahmen und Ausgaben sollen für Bürger verständlich dargestellt werden. Ich werde mich für eine Verbesserung des kommunalen Finanzausgleichs zu Gunsten Löhnbergs stark machen.

Daneben halte ich es vor allem für wichtig, das Zusammenleben in unserer Großgemeinde zu fördern. Dazu gehören regelmäßige Bürgergespräche in den Ortsteilen und Unterstützung von Einrichtungen wie der „Babbelstubb“, ein runder Tisch für Vereine, die Förderung der Feuerwehren – insbesondere deren Nachwuchsarbeit. Ich möchte die Belange aller Altersgruppen ernst nehmen und adäquate Angebote erhalten, ausbauen oder schaffen Neben dem MGH sind das vor allem das KIDsCollege, die Schaffung eines „Jugendrats“ oder für unsere älteren Mitbürger das Thema „Leben im Alter“.

Das Rathaus soll transparenter, bürgerfreundlicher und dienstleistungsorientierter werden. Hierzu gehört, dass Entscheidungswege so kurz wie möglich gemacht und die Teamarbeit sowie die interne Kommunikation gefördert werden.

Die Situation der heimischen Handwerker und Kleinbetriebe muss gestärkt werden. Regelmäßiger Austausch, um in einer kreativen Atmosphäre über die wirtschaftlichen Herausforderungen zu sprechen. Aktive Hilfe und Beratung bei Gründungsvorhaben. Die gute Zusammenarbeit mit den beiden Löhnberger Brunnenbetriebe soll intensiviert fortgesetzt werden.

Die interkommunale Zusammenarbeit fortsetzen und ausbauen, um so einen Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen zu erreichen und mögliche finanzielle Einsparpotenziale zu nutzen. Darüber hinaus ist es aber auch wichtig, ein klares Profil und eine eindeutige Positionierung für Löhnberg zu erarbeiten, die nach Innen den Menschen die Möglichkeit zur Identifikation mit ihrer Heimatgemeinde bietet und nach außen für unterschiedliche Zielgruppen interessant und einzigartig ist.

Ein Gedanke zu „Löhnberg wählt

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