Wäre man jetzt ein Laie, hätte nur wenig Ahnung vom Fußball, würde man sagen: „Da schaffen die Deutschen grad mal ein 1:0 gegen Wales.“ Ist man aber ein regelrechter Fan des Fußballs und hat sich das Spiel angeschaut muss man sagen: „Gut gemacht, hart gekämpft, aber hochverdient gewonnen.“
Nach dem 2:1 gegen Russland war ein Sieg gegen die Waliser Pflicht. Dieser stellte sich aber schwieriger raus, als zunächst angenommen. Mit einer „Neun-Mann-Abwehr“ verriegelten die Briten das eigene Tor. Man kann nicht mal sagen, dass es an der Chancenverwertung lag.
Der Spielaufbau war ordentlich, der Abschluss wurde gesucht, die Lücke aber nur selten gefunden. Hierfür auch nochmal ein Kompliment an die walisische Defensive, die sich als sehr gutes Bollwerk auszeichnete. Die meisten guten Chancen, waren Schüsse aus der zweiten Reihe. Allen voran Bastian Schweinsteiger, der entweder nur Aluminium traf, knapp vorbei schoss oder sich noch ein Abwehrspieler im letzten Moment dazwischen werfen konnte.
Erst als Piotr Trochowski nach 71 Minuten auch mal das Herz in die Hand nahm, Edwards mit zwei Finten ausspielte und dann abzog, war es endlich soweit. Der vielumjubelte, erlösende und auch hochverdiente Siegtreffer war gefallen.
Der Sieg hätte gut und gern noch hoher ausfallen können.
Allein Ballacks Freistoß in der 75. Minute, der an den linken Pfosten knallte, hätte noch ein Tor verdient gehabt. So blieb es aber letztendlich beim Pflichtsieg.
Mit 10 Punkten in der Tabelle steht Deutschland quasi schon mit einem Bein in der WM-Endrunde. Das nächste Qualifikationsspiel steht erst wieder im März gegen Lichtenstein an. Vorher erfolgen noch zwei Tests gegen England und Norwegen.
Im bisher wichtigsten Spiel dieser WM-Qualifikation besiegten unsere Jungs die starke Elf aus Russland
etwas glücklich, aber dennoch verdient mit 2:1.
Dabei sah es nach der ersten Halbzeit nach einem überlegenem Sieg für die Deutschen aus.
Mit sehr schönem Kurzpassspiel und tollen Kombinationen wurde die Mannschaft von Guus Hiddink regelrecht an die Wand gespielt. So ging die Elf von Jogi Löw bereits nach 9 Minuten in Führung. Nachdem Schweinsteiger Podolski anspielte, konnte dieser sich erfolgreich gegen Berezutskiy durchsetzen und sauber zum 1:0 einnetzen.
Das 2:0 viel nur 19 Minuten später. Trochowski spielt Schweinsteiger an, der erneut sich erneut als Scorer auszeichnet. Mit viel Gefühl und gutem Auge schlenzt er den Ball auf den langen Pfosten, an dem Ballack nur einschieben muss.
In der zweiten Halbzeit spielte sich nun ein komplett anderes Bild auf dem Platz. Die Russen drängten auf das Deutsche Tor, kamen durch einen Abstauber von Arshavin 5 Minuten nach Wiederanpfiff auch zum Anschlusstreffer. Doch der erstmals aufgestellte René Adler bewies im Länderspieldebüt seine Klasse und hat die Meisterprüfung bestanden.
Jetzt folgt am kommenden Mittwoch die Pflichaufgabe gegen Wales. Hoffen wir, dass unsere Jungs die erlangte Tabellenführung beibehalten oder gar ausbauen….
Bericht: Patrick Kleemann Für die Stimmung hier nochmal das EM Video
Für uns Eintracht Fans gibt’s jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder man lässt Dampf ab stellt sich in den Fanblock und schreit „Funkel raus“ (der Trainer kann immer am schnellsten zum Buhmann gemacht werden, weil er auch am schnellsten ausgetauscht werden kann), oder man bleibt weiterhin geduldig.
Das Verletzungspech unserer Truppe muss man auch bedenken. Ich versuche letzteres. Noch.
Aber (wahrscheinlich) sowohl meine, als auch die Geduldsprobe der Fans hält nicht mehr allzu lange an.
Zum DFB-Pokalspiel gegen Rostock gab’s absichtlich kein Resumée. Zu sauer bin ich gewesen über diesen desaströsen Auftritt was zu schreiben. Zudem hab ich mir mit dem Heimspiel gegen Bielefeld endlich die ersehnte Trendwende erhofft. Doch nichts dergleichen. Wieder mal in Rückstand geraten, zum Glück wenigstens noch gegen Ende den (verdienten) Ausgleich geschafft.
Nein, nein, nein. So einen Saisonstart haben wir uns sicherlich nicht vorgestellt. Nachdem die Eintracht im letzten Jahr so souverän in die Spielzeit gestartet war, steht dieses Mal ein bisher verkorkster Anfang zu buche.
Der Spielausfall gegen Karlsruhe letzte Woche kam an sich nicht ungelegen, da die Verletztenliste der Spieler immer noch sehr lang war. So konnte der Wiedergenesene Marco Russ wieder auflaufen ohne ein Spiel verpasst zu haben.
Leider konnte die Mannschaft aber nichts zählbares aus Schalke entführen. Einer der Gründe dafür war sicherlich der frühe (berechtigte!!!) Platzverweis von Chris. Das natürlich fünf Minuten später der entscheidende Treffer zum 1:0 und dieser wiederum auch noch ein Eigentor war ist umso bitterer. Liberopoulos’ „Fast-Tor-des-Jahres“ wäre eine schöne Sensation gewesen, aber letzten Endes war der Sieg für die Knappen verdient und es ist auch nicht die größte Schande dort zu verlieren.
Die Saison ist noch zu früh um irgendwelche Prognosen abzugeben. Dennoch müssen unsere Jungs in nächster Zeit mal den ersten Sieg einfahren, allein um die Stimmung wieder anzuheben. Im nächste Liga-Spiel am kommenden Sonntag zu Hause gegen Bielefeld dürfte es doch durchaus im Rahmen des möglichen liegen, die ersten drei Punkte einzuholen. Vorher steht aber noch am Dienstag das Heimspiel im Pokal gegen Hansa Rostock an.
Nach dem standesgemäßen Pflichtsieg gegen Lichtenstein, gab sich die Deutsche Nationalmannschaft eine kleine Blöße.
Beim 3:3 gegen Finnland zeigte unsere „Neuabwehr“ einige eklatante Schwächen, nicht nur bei den Gegentoren.
Besonders die Innenverteidigung um Westermann und
Taski sah in vielen Situationen schlecht aus.
Dennoch kann man auf Grund dreimaligen Rückstandes das Unentschieden als Punktgewinn betrachten.
Die Finnen spielten darüber hinaus auch noch recht stark auf. Aber das wichtigste dieses Abends war, dass der Knoten von Klose endlich geplatzt ist. Gleich drei Mal traf der Stürmer nach (man höre und staune) ganzen zwei Pflichtspielen für die Deutsche Nationalmannschaft, in denen er nicht mehr traf (letzter Treffer war beim 3:2 gegen die Türkei im Halbfinale)
Um die Qualifikation mach ich mir persönlich keine großen Gedanken, ob wir es bis zur WM schaffen. Man beachte, dass Deutschland seid 1954 es bei jeder WM mindestens bis in Viertelfinale schaffte. Das wird, denke ich, diesmal nicht anders sein!
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