Schlagwort-Archive: Rap

Als Hip-Hoper noch Hip Hop Frisuren hatten

20 Jahre Reimemonster

Afrob ft. Ferris MC

Afrob ft. Ferris MC 1999

Lange bevor es Youtube und Co gab, als die Musikvideos bei MTV oder VIVA liefen und man sich ansonsten die Musik auf Musikcasetten hin und her getauscht, bzw kopiert hat.

Lange ist es her und dennoch unverwechselbar. Heute begeistert man die Jugend mit den Lochis. Zeiten ändern sich.

Reimemonster

Was macht Afrob heute so?!

Einmal Hip Hop, immer Hip Hop


AFROB – Stadtmensch (März 2019)

Rolle mit Hip Hop 1999 – 2019 Jubiläums Tour



27.11.19 Köln Live Music Hall
28.11.19 Dresden Scheune
29.11.19 Bielefeld Forum
04.12.19 Hamburg Docks
05.12.19 Berlin SO36
06.12.19 Bremen Tower
07.12.19 Osnabrück Brücks
10.12.19 Frankfurt Zoom
11.12.19 Heidelberg Karlstorbahnhof
12.12.19 München Strøm
13.12.19 CH-Zürich Exil
14.12.19 Stuttgart Im Wizemann

Infokrieger – Kilez (Killezz) More

„Infokrieger“ ist ein Song des Thrust-Rappers Kilez More aus Wien. Ein junger, intelligenter Musiker, der sich bei der Thematik seiner Texte leider immer noch in der „Weltverschwörer Kiste“ wieder findet. Je stärker jedoch die weltweite „Thrust-Bewegung“ und die WAC Gruppierungen werden, um so eher erreichen auch solche Stücke die große Masse. Internet sei dank.
Erwähnenswert ist in diesem Zuge auch der Song „TV – Totale Verblödung„. Man möchte den Menschen am liebsten laut zurufen dem Song folge zu leisten und das Fernsehgerät aus dem Fenster zu schmeissen. Ein klein wenig Hoffnung keimt jedoch auf, wenn man sieht, dass doch noch nicht alle der neuen Generation dem Medienverblödungswahn verfallen sind. Mehr Information gibt es bei www.kilezmore.com oder auf der Myspaceseite von Kilez More.

Five Four rocken Berlin

Five Four Rap BerlinDie beiden Rapper Dr. Denon und HD-SYS im Interview. Die beiden abtrünnigen Weilburger rocken nun die Hauptstadt Berlin. Wir konnten die 2 abgreifen und auf den heissen Stuhl locken.

Sie standen uns Rede und Antwort und waren ready für
„Sieben Fragen – unzensiert!“

Selbst beschreibt sich Five Four übrigens so:

Es war einmal am Rand vom Wald irgendwo in Hessen und Rheinland-Pfalz. In der Abgeschiedenheit entwickelte sich, frei von irgendwelchen seltsamen Einflüssen, ein Rap-Prototyp aus zwei Teilen immer weiter bis zum aktuellen Sound in der Hauptstadt. Das ist alles was ihr Wissen müßt: Unsere Musik erzählt den Rest.

1. Wann und wie habt ihr angefangen Musik zu machen und für was steht Dr. Denon und HD-Sys?

Denon: „Ernsthaft“ angefangen haben wir ca. 2000/01. Ab dem Zeitpunkt wurden immer wieder eigene Beats produziert und Songs aufgenommen, mit mehr oder weniger großen Abständen dazwischen. Voher haben wir 1-2 Jahre meistens einfach mit nem Mikrofon im Zimmer gestanden und über irgendwelche Beats von Platte gerappt und so weiter.
Doc Denon ist der Name, unter dem ich auf unseren Tracks zu erkennen bin.

Zur Geschichte: Wir waren 2000 auf der Musikmesse in Ffm. Der japanische Chef vom Denon-Electronics Stand stolperte und ließ einen Koffer + alles was er bei sich hatte fallen. Ich habe ihm wieder auf die Beine geholfen und den Kram mit ihm eingesammelt. Er hat sich überschwenglich bedankt und mir einiges an Premium-Kunden-Schnick-Schnack geschenkt. Von diesem Tag an war ich Dr. Denon.

HD-SYS: HD steht für Hard-Disk-Systems, eine Anspielung auf die Art wie ich seit 2001 Musik produziere. Keine Band, kein spezielles Equipment, nur viel zeit und spass an nem Loop. Daran hat sich seitdem nichts mehr gross geändert. Die ersten Versuche waren noch mit „Fruity Loops“ später dann „Reason„, bis hin zu meinen derzeitigem setup.
Mit dreizehn fing ich an zu trommeln – doch ausser einem legendärem Auftritt beim „Tag der offen Tür“ an der Schule, wurde zwecks mangeldem Engagement leider nichts…
Mitte der 90 iger lernte ich dann die Vorzüge der Technoszene zu schätzen.
Schnell fielen ein paar 1210er vom Laster und ich sammelte meine ersten Erfahrungen mit Vinyl.
Doch Auflegen konnte ich genauso wenig, wie Schlagzeug spielen.

Ne lange Zeit standen meine Plattenspieler nur rum und verstaubten, während sich in Deutschland langsam so was wie ne Rapszene entwickelte; der ich gerne zuhörte…
Zur selben Zeit lernte ich Denon kennen. Man teilte die Begeisterung für Beatz, um die 90 Bpm und es enstand die Skizze von FiveFour.

2. Wie kam der Name FiveFour zustande?

HD-SYS: Da gab es ein Sample, ein Countdown, es ging ungefähr so:“Five, Four, Three, Two, One – Oh Yeah…“. Ich scratchte diesen Part ohne Unterlass bis die Platte nicht mehr zu spielen war.

3. Wie kam es zu dem Umzug nach Berlin und wie steht ihr noch mit Weilburg und Umgebung in Verbindung?

Denon: Ich hab ca. 24 jahre in Weilburg und Umgebung gewohnt, gearbeitet und in Giessen studiert. Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem ich für mich entschieden habe, dass ein Tapetenwechsel gut für mich wäre. Die einzige plausible Alternative in Deutschland war für mich Berlin.
Außerdem war HD schon ein halbes Jahr vorher nach Berlin gezogen und ich wollte auch unbedingt weiter Musik machen, was zusätzlich motiviert hat, Richtung Hauptstadt zu ziehen. Ganz nebenbei hat Berlin auch sonst einiges zu bieten.

HD-SYS: Ich bin in der Nähe von Mainz aufgewachsen und landete, vorallem wegen dem Abi, in Hessen. Zeitgleich zogen Freunde aus Mainz nach Berlin, so daß ich durch Besuche die Hauptstadt schon vor dem Umzug ein wenig kennen lernte.
Nach dem Verlust des Führerscheins im jahre 2003 wurden aber die Wohnverhältnisse „an der Perle von der Lahn“ nicht mehr zumutbar. Das halbwegs Vertraute Umfeld durch die vorgezogen Kumpels von Früher und die Chance auf einen Studienplatz, waren für mich die Hauptfaktoren für den Umzug.

4. Wie oft seid ihr noch in Weilburg?

Denon: Ich bin ca. 2-3 Mal pro Jahr in Weilburg und war das letzte Mal anfang 2008 in der Gegend.

Hd-SYS: Asche über mein Haupt – Ich bin nicht mehr all zu oft „Unten“. Das letzte mal, zum 60igsten Geb. meines Vaters im April 2008.

5. Was gefällt euch an Weilburg und was würdet ihr ändern?

Denon: Zu meiner Zeit wollten wir immer einen Skatepark irgendwie in die Stadt bekommen, was aber nie geklappt hat. Positiv wäre auf jeden Fall ein Club oder ähnliches (von mir aus auch wie das alte Tia), denn die Situation in der Stadt ist in dieser Hinsicht absolut katastrophal.

HD-SYS: Weilburg hatt ne Menge an Vorzügen, wenn man sie zu schätzen weiss…
Landschaftlich die Note eins; doch die verkehrstechnischen Anbindungen sechs minus. Die Leute sind hier herzlich und sie wissen sich ihre freie Zeit selber zu gestalten. Hier in Berlin bekommste ja alles vorgekaut; was natürlich auch von Vorteil ist. Ich kann mich Denon nur anschliessen: Ein wenig mehr Abwechslung als das „Empire „, würde Weilburg schon gut tun.

6. Mit wem würdet ihr gerne Mal zusammen auftreten?

Denon: Ich muss sagen, dass mir das eigentlich komplett egal ist, solange mir die Musik der anderen gefällt und sie persönlich keine Vollidioten sind.

HD-SYS: Dito

7. Würdet ihr auch in Weilburg auftreten, wenn sich die Möglichkeit ergeben würde?

Denon: Ja.
HD-SYS: << zustimmend nickt.

Weilburg Online bedankt sich bei euch für das Interview!

Hier könnt ihr in eine Videoslideshow Einblick nehmen und auf der Myspace Seite von Five Four könnt ihr weitere Sounds und Infos bekommen.

El Propheto