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Philippinum und Pestalozzischule wegen Bedrohung geschlossen

Unterrichtsausfall am GPW und der Pestalozzischule wegen Bedrohung.

Gymnasium Philippinum Weilburg

Gymnasium Philippinum Weilburg

Am heutigen Tag ist in Weilburg am Gymnasium Philippinum und der Pestalozzischule der reguläre Unterricht ausgefallen. Grund ist der „Versuch den regulären Schulbetrieb zu stören.“ Auf der Webseite des Philippinums wurde die Schliessung angekündigt. Auf der Seite der Pestalozzischule, trotz vorhandenem Newsbereicht, kein Wort. Hier wurden am gestrigen Tage die Eltern der Schüler telefonisch informiert. Nach Aussage von Polizei und Schule kann der Schulbetrieb ab Montag wieder ungehindert fortgeführt werden.

Von Polizei, Schulamt, Psychologen und der Schulleitung wurden alle Informationen geprüft und ein regulärer Schulbetrieb kann ab Montag, den 26.03.2012, wieder statt finden. Laut Aussagen der Polizei und der Schule gibt es keine Hinweise auf tatsächlich vorliegende Gefahren. Die Polizei ermittelt jedoch weiter. Die Art der „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“ ist gemäß § 126 Strafgesetzbuch mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bedroht. Verantwortung ist zudem auch für die in erheblichem Umfang entstandenen Kosten zu tragen.
Bislang unbestätigten Informationen zufolge, sollen auf der Toilette der Pestalozzischule 2 Drohbriefe gegen Mitschüler gefunden worden worden sein.
Oberlahn.de vermeldet in Bezugnahme auf das GPW:

Hintergrund ist eine derzeit noch „unklare Bedrohungslage“, die sich konkret auf diesen Freitag bezieht. Gerüchten zufolge sei eine Drohung mit Bleistift auf Papier gegen Lehrer eingegangen.

Diese Angabe, angeblich von der Webseite  des Philippinums (laut Quellangabe von oberlahn.de), findet sich dort jedoch nicht.
Auch das Weilburger Tageblatt berichtete bereits gestern im Internet. Auch hier wurde über eine schriftliche Bedrohung gegen Lehrer spekuliert.

Nach Informationen dieser Zeitung ist die „unklare Bedrohungslage“ nicht übers Internet, sondern ganz konventionell mit Papier und Bleistift entstanden und richtet sich offenbar gegen die Lehrer des Gymnasiums.

Edit: der Bericht auf Mittelhessen.de wurde mittlerweile entfernt. Hat man hier vielleicht gemerkt, dass man einer Ente aufgesessen ist und nur irgendwo wieder etwas ungeprüft abgepinselt hat? Vielleicht den Unsinn von oberlahn.de einfach mal übernommen? Aber wen interessiert Recherche? Horrormeldungen bringen Quote und der Erste will man dann auch noch sein. Da bleibt keine Zeit zum recherchieren.
(http://www.mittelhessen.de/lokales/region_weilburg_limburg/weilburg/708807_Drohung_Gymnasium_bleibt_zu.html?em_index_page=1 – leider nicht mehr vorhanden)

Dem aktuellen Polizeibericht kann man keinerlei Informationen entnehmen. Hier begnügt man sich mit „wichtigen“ Informationen, wie Dieselklau in Dorchheimversuchter Autoaufbruch in Elz, oder Hauswandbeschädigung in Waldhausen.

Für weitere Rückfragen oder Hinweise: GPW 06471/ 93790 oder die Polizeidirektion Limburg-Weilburg unter  06431/91400.
Querverweise:
http://www.limburgweilburgerleben.de

http://www.vtaktuell.net

Die nicht angekündigte Klassenarbeit

Wann ist die KlausurEin Lehrer gibt seiner Klasse bekannt, dass es bald eine unangekündigte Klassenarbeit geben wird, da die Schüler bisher besonders faul gewesen seien. Auf die Frage der Klasse hin, wann das stattfinden werde, meint er nur: „Es kann von jetzt an in jeder Stunde soweit sein. Nur eins kann ich euch sagen: Wenn sie stattfindet, wird es auf jeden Fall eine Überraschung für euch sein!“

Nach der Schule unterhält sich der kleine Frank mit seiner Freundin Sabrina, da er ein miserables Langzeitgedächtnis hat. „Wenn ich wüsste, wann er den Test schreibt, könnte ich mich am Abend zuvor darauf vorbereiten. Dann bestehe ich.“

Sabrina antwortet in aller Seelenruhe :“Keine Sorge, der Lehrer macht sich über uns lustig. Er wird diesen Test niemals schreiben.“

In ihren Ausführungen erklärt sie Frank folgendes: In der letzten Stunde vor den Ferien kann der Test nicht stattfinden, weil der ganze Kurs ja dann wüsste, dass es in dieser Stunde passiert, und sich so jeder daraus vorbereiten könnte. Auch der vorletzte Tag scheidet aus, denn da man weiss, dass der Test nicht am letzten Tag geschrieben werden kann, ist dann klar, dass er in dieser Stunde stattfindet.

Da versteht Frank: „Also kann es auch in der drittletzten und viertletzten Stunde nicht passieren – eigentlich überhaupt nicht! Er will uns also nur Angst machen. Er kann die Arbeit gar nicht abhalten, ohne das mit der Überraschung zurückzunehmen und hat sich daher selbst reingelegt!“

Die beiden verraten niemandem etwas und amüsieren sich, während die anderen eifrig am pauken sind. Doch bereits eine Woche nach der Ankündigung steht der Lehrer mit der Klassenarbeit vor den Schülern.

Frank ist empört: „Das können Sie nicht machen! Es muss doch eine Überraschung sein und nicht wenn wir es erwarten …

„Schon Frank, aber du hast die Klassenarbeit nicht erwartet, und ich halte sie ab!
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Gab es einen Fehler in Franks Überlegungen oder ist der Lehrer ein Heuchler?

Nein, tatsächlich ist es bei diesem Problem ähnlich wie bei Achilles und seiner Schildkröte. In der Beweisführung befindet sich kein Fehler, und trotzdem funktioniert sie nicht. Jeder Schritt in der Argumentation ist korrekt, ebenso die Schlussfolgerung, doch leider, liebe Schüler, wird dies eine Theorie bleiben und lässt sich im realen Leben nicht anwenden …

Bildquelle: www.ing.uni-saarland.de