Ursula aus dem Überwachungstheater

Petition gegen InternetzensurSicherlich haben schon alle mitbekommen, dass unsere geliebte Familienministerin Ursula von der Leyen nun auch Weilburg Online überwacht. Als glaubwürdige Kasperle Marionette wird sie vorgeschoben um unter fadenscheinigen Vorwänden die Internetzensur durchzudrücken.

Als Mutter von 7 Kindern und amtierende Familienministerin ist es natürlich einfach unter dem Deckmantel des „Kampfes gegen Kinderpornografie“ die Zensur des Internets an die grosse Masse der wahrheitsblinden Bürger zu verkaufen. Doch was steckt wirklich dahinter?
Das schon beschlossene Gesetz beinhaltet die Sperrung von Internetseiten. Diese wird durch eine „Liste“, die vom BKA erstellt wird, gesteuert. Die Liste ist geheim! D.h. NIEMAND hat Einblick welche Domains auf diese Liste kommen. Überwachung des BKA – Fehlanzeige.
Wenn eine solche Seite, die auf der Blacklist steht, aufgerufen wird, erscheint ein Stopschild, welches Ursula von der Leyen zur Zeit medienträchtig in jede Kamera und jede Fotolinse hält, die sich anbietet. Jeder, der auf dieser Stop-Seite landet, steht automatisch durch Übermittlung der Verbindungsdaten auf der Überwachungsliste des BKA.

Weiterhin macht sich jeder strafbar, der eine Seite von der „Blacklist“ verlinkt. Im Bereich Kinderpornografie ist das zu vertreten, aber warum erhält niemand Einblick in diese Liste? Aus dem gleichen Grund wie es in z.B. Australien und Norwegen der Fall ist. Dort haben nämlich ca. 50 % der geflaggten Seiten absolut nichts mit Kinderpornografie zu tun. Auch regierungskritische Seiten stehen auf der Liste und somit wird gegen sämtliche Grundsätze der freien Meinungsäusserung verstossen. Abgesehen davon lässt sich diese Sperre innerhalb von Sekunden mit wenigen Mouseklicks umgehen. Auf Youtube findet man genügend Videoanleitungen, diese Sperre auszuhebeln, sprich jeder, der sich solche Inhalte anschauen will, wie pervers es auch sein mag, kann dies weiterhin tun. Das technische Mittel ist eine simple DNS Sperre die man, wie in einigen Videos erklärt, innerhalb von Sekunden umgehen kann.

Die Ct schreibt dazu:

Das ist jener Mechanismus, den der eingangs zitierte Techniker als Sperre für Fritzchen Doof bezeichnet hatte. Um sie zu umgehen, muss man nur im Browser die IP-Adresse eingeben oder im Betriebssystem einen ausländischen DNS-Server eintragen. Wie das geht, zeigt ein Video, das derzeit im Netz kursiert – es ist gerade mal 27 Sekunden lang.

Und NUR die Zielgruppe „Fritzchen Doof“ wird abgehalten. Die wirklichen Pädophilen kommen weiterhin dahin, wo sie hin wollen. Stellt sich die Frage – warum werden diese Inhalte nicht einfach gelöscht? In Tests (ebenfalls im CT Bericht zu lesen) wurden zum Beispiel Provider aus den USA (Dort liegen ca. 70% der Kinderpornografie) angeschrieben, bestimmte Webseiten zu löschen. Dies geschah dann auch innerhalb von kürzester Zeit.
Also ist der wahre Grund für die Zensur an anderer Stelle zu suchen.

In Deutschland stehen die Interessensgruppen bereits in den Startlöchern. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, hakte sich sogleich bei der Ministerin ein: „Der Vorstoß der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewünschte Regulierung im Internet, dazu gehört auch der Schutz des geistigen Eigentums.“ Das ist die mühsam verklausulierte Forderung, unliebsame P2P-Linkseiten auf die Sperrliste zu hieven.

Längst wurden sogar Forderungen laut, nach denen auf die Liste auch gewaltverherrlichende Inhalte und Glücksspielangebote gehören. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch radikale politische Aussagen ausgeblendet werden sollen. Dann fehlt nur noch ein Gesetz, das jedes Umgehen der technischen Sperre unter Strafe stellt, und die Machthabenden hätten ein perfektes Zensurwerkzeug.

Wenn schon Organisationen wie Mogis (MissbrauchsOpfer gegen InternetSperre) mobil machen, dann sollte man sich wirklich Gedanken machen, worauf es das neue Gesetz wirklich absieht. Wenn man nun noch den Aspekt zugrunde legt, dass Frau von der Leyen sowieso schon im Beschuss steht, weil von Werbefirmen untergebrachte „journalistische“ Beiträge für Millionen von Steuergeldern auch noch illegal sind, sollte man sich fragen, ob man wirklich dafür ist, die Zensur zu unterstützen.

Auch ist es nicht das erste mal, dass unsere liebe achso nette Ministerin schon 2007 Steuergelder auf illegale Weise verbrannt hat.Unter ihrer Führung als Familienministerin wurde in Deutschland zum 1. Januar 2007 das Elterngeld eingeführt und das Erziehungsgeld abgeschafft. Kritisiert wurde, dass im redaktionellen Bereich veröffentlichte Medienberichte über das Elterngeld nicht von Journalisten, sondern von der Werbefirma Schlenker Public Relations stammten, die dafür aus Steuergeldern bezahlt wurde.

Da fragt man sich, warum noch niemand Frau von der Leyen vor den Kadi gezogen hat. Oder darf man im Politzirkus tun und lassen was man möchte und steht unter besonderem Schutz was Gesetzesverstösse betrifft? Auch Busenfreundin Ulla Schmidt mischt in der illegalen Propagandaschüssel kraftig mit.

Dass Ursula von der Leyen mit ihrem Uschi-Filter zwar Kinderpornos filtern will, nicht jedoch nach deutschem Recht illegale Glückspielseiten, an denen das von ihrem Bruder Hans-Holger Albrecht geleitete Unternehmen Modern Times Group beteiligt ist, brachte Ursula von der Leyen den Vorwurf ein, mit ihrem Ministeramt für die Geschäfte ihrer Familie zu sorgen.

Aha – daher weht der Wind – also wird jetzt auch schon zwischen illegal und illegal unterschieden, wenn es um eigene Interessen geht.

Die Piratenpartei Niedersachsen weist darauf hin, dass das Bundeskriminalamt durch das geplante Kinderpornographie-BekämpfungsGesetz zur Zensurbehörde wird. Weiterhin besteht der Verdacht, dass in Zukunft die Gründe für Sperrungen ausgeweitet werden.
[Das Gesetz von CDU und SPD zeigt eindeutig tyrannische Züge eines Unrechtsstaates, da den Betreibern von gesperrten Seiten durch Nichtinformation die Möglichkeit zum zeitnahen Widerspruch genommen wird. Das ist Zensur, die laut Grundgesetz verboten ist. Dr. Dieter Porth.]

Aus diesen Gründen ist es wichtig, das Gesetz zu kippen, bevor es rechtskräftig greift. Mittlerweile haben über 93.000 Bundesbürger diese Petition gezeichnet. Vielleicht sollte auch jeder der Zeichner 1 Euro spenden um dem verlogenen Pack und ihrer illegalen Steuerverschwendung eine Flotte Anwälte auf den Hals zu hetzen.


INTERNET ZENSUR STOPPEN – PETITION ZEICHNEN – HIER LANG

6 Gedanken zu „Ursula aus dem Überwachungstheater

  1. Pingback: Ursula aus dem Überwachungstheater | nachrichten-netzwerk.net

  2. Pingback: Weilburg an der Lahn » Piratenpartei auf dem Vormarsch

  3. Noch n spatz uffm Dach

    Steuergelder wurden wahrscheinlich auch in ihrer (uvdL’s) neuester Kampagne verbraten.

    Oder glaubt jemand, dieser schmierige Verein (sogar der „WELT“ ist dieser Verein ja äusserst suspekt , http://www.welt.de/politik/article1874875/Geschaefte_unter_dem_Mantel_der_guten_Taten.html)
    Hat dieser Dame umsonst zugearbeitet?

    Manipulative Umfragen: Sind Sie gegen Kinder Pornografie im Internet ? (Hallo jemand zu Hause ? Die Leute, die die Petition mitgezeichnet haben, sollen also im Umkehrschluß dafür sein ?)

    die zu den gewünschten Schlagzeilen führen : 92% aller Deutschen für internetsperren bei KiPo !

    Na da ist ja wohl eine Bonuszahhlung fällig !

    Und weiter ging’s mit promotion teams die heuschreckenartig die Stadien aufsuchen sollten um Unterschriften zu sammeln ?

    http://netzpolitik.org/2009/zensursula-pr-agentur-sucht-unterschriftensammler-gegen-bezahlung/

    Ja das bezahlt ja auch auf verschlungenen Wegen de Steuerzahler s. o. , oder glaubt jemand wirklich …

    alles nach dem Motto: wo die Argumente ausgehen , muss halt Stimmung gemacht werden !

    Und Minister/ Ministerin in wird/bleibt man ja hier auch nicht, um irgendwelche Probleme im entsprechenden Ressort zu lösen , sondern, ja sondern… , da komm ich jetzt aber echt ins ins Grübeln …

    guckt es Euch doch selber an :
    http://www.youtube.com/watch?v=6A8MWo9CpSc

  4. Pingback: Weilburg an der Lahn » Zensursula hat es geschafft, jetzt ist es amtlich

  5. Pingback: Weilburg an der Lahn » Die Seilschaften der Internetsperre

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.